Dies ist ein Gedicht, für alle, die das Gefühl kennen, wenn das Leben wieder Mal zu schnell ist.
Ich zieh im Zug durch graues Land,
Die Welt rast schnell vorbei
Nur ich steh still wie eine Wand
Fahr weit, doch bin nicht frei
Dort fliegen Berge, Wälder, Seen
Die würd ich gern besuchen
Doch der Zug lässt mich nicht gehen
Kein Rücktritt, kein Umbuchen
Wir haben die Reise nicht bestellt
Uns fehlen die Papiere
Kein Licht, dass diese Fahrt erhellt
Sind blinde Passagiere
Der Zug, das ist mein Leben
Doch schein ich’s zu verpassen
Was würd ich dafür geben
Die Fahrt jetzt zu verlassen
Und dann hör ich die Stimme
Die sagt: Das Ziel kommt bald
Und ich verharre stille
Weil Hoffnung wieder hallt
Ich weiß, der Zug wird stehen
Genau am richtigen Ort
Und wenn ich ihn werd sehen
Dann will ich nicht mehr fort
„Denn wir sind gerettet auf Hoffnung hin. Die Hoffnung aber, die man sieht, ist nicht Hoffnung; denn wie kann man auf das hoffen, was man sieht? Wenn wir aber auf das hoffen, was wir nicht sehen, so warten wir darauf in Geduld.“ Römer 8,24-25