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Christlicher Blog von Künstlern

Künstlerisch. Über Gott im Alltag.

Was dich hier erwartet:
Ein buntes Team an Kreativen berichtet wöchentlich, wie sie Gott im Auf und Ab des Alltags erleben. Du bist eingeladen, mit auf diese Reise zu gehen.

Zug des Lebens

Gedicht, Foto und Vortrag von Danny am 27. Februar 2026

Dies ist ein Gedicht, für alle, die das Gefühl kennen, wenn das Leben wieder Mal zu schnell ist.

Ich zieh im Zug durch graues Land,
Die Welt rast schnell vorbei
Nur ich steh still wie eine Wand
Fahr weit, doch bin nicht frei

Dort fliegen Berge, Wälder, Seen
Die würd ich gern besuchen
Doch der Zug lässt mich nicht gehen
Kein Rücktritt, kein Umbuchen

Wir haben die Reise nicht bestellt
Uns fehlen die Papiere
Kein Licht, dass diese Fahrt erhellt
Sind blinde Passagiere

Der Zug, das ist mein Leben
Doch schein ich’s zu verpassen
Was würd ich dafür geben
Die Fahrt jetzt zu verlassen

Und dann hör ich die Stimme
Die sagt: Das Ziel kommt bald
Und ich verharre stille
Weil Hoffnung wieder hallt

Ich weiß, der Zug wird stehen
Genau am richtigen Ort
Und wenn ich ihn werd sehen
Dann will ich nicht mehr fort

„Denn wir sind gerettet auf Hoffnung hin. Die Hoffnung aber, die man sieht, ist nicht Hoffnung; denn wie kann man auf das hoffen, was man sieht? Wenn wir aber auf das hoffen, was wir nicht sehen, so warten wir darauf in Geduld.“ Römer 8,24-25

Wintersonne

Text und Illustration von Ute am 13. Februar 2026

Ich sitze in dem Café einer sehr großen Klink. Die Wintersonne scheint fahl durch die großen Fenster. Ich begleite die Person, die an diesem Vormittag einen Patiententermin hat. Wir trinken Kaffee und haben Zeit, und ich denke: Gestern war alles noch wie immer. Aber jetzt ist das gestern egal geworden. Und die gemeinsamen Pläne für die Zukunft lösen sich gerade auf.
Wir sitzen beieinander und leben im Heute und im Jetzt. Fast schwerelos fühlt sich das an. Wir genießen den Blick auf die Wintersonne und fühlen uns geborgen und getragen und spüren es ganz deutlich: Alle Zeiten unseres Lebens sind in Gottes Hand, und er wird uns sicher hindurch führen bis ins Ziel, weil er es uns in seinem Wort versprochen hat.
Dies habe ich zu euch geredet, damit ihr in mir Frieden habt. In der Welt habt ihr Bedrängnis; aber seid getrost, ich habe die Welt überwunden! Johannes 16,33

Gemeinschaft

Text und Foto von Eunicia am 06. Februar 2026

Gerade befinde ich mich in meiner Klausurphase, eine Zeit, in der die Vorbereitung an manchen Tagen ziemlich herausfordernd sein kann. Umso intensiver habe ich das vergangene Wochenende erlebt.

In meiner Gemeinde, dem Gospel Forum Stuttgart, feierten wir die Holy Spirit Night, ein christliches Event, bei dem Menschen aus ganz Deutschland zusammenkommen, um gemeinsam Jesus zu preisen. Diese Tage waren unglaublich segensreich, aber gleichzeitig auch emotional sehr fordernd.

Am Samstag endete die Veranstaltung, und am Sonntag fand bereits wieder unser regulärer Gottesdienst statt. Er war gut, doch ich merkte, wie erschöpft ich innerlich war. Danach gingen wir noch gemeinsam essen, aber ich spürte eine innere Gereiztheit und fühlte mich emotional überladen. Es fiel mir schwer, Gespräche zu führen oder wirklich präsent zu sein.

Und doch wollte ich genau in diesem Moment die Gemeinschaft, die mir geschenkt war, nicht verpassen. Also versuchte ich, sie bewusst zu genießen und dankbar dafür zu sein. Dabei wurde mir neu bewusst, was für ein Segen Freundschaften sind,  besonders die, die ich in letzter Zeit neu schließen durfte. Gerade in solchen Momenten habe ich ein noch tieferes Verständnis für die Bedeutung von Freundschaft und Gemeinschaft gewonnen.

Freundschaften schreiben die leisen Kapitel des Lebens – die, die niemand laut vorliest, aber die am meisten bedeuten. Sie prägen, formen und tragen, durch Zeiten, in denen wir selbst kaum Kraft haben.

Ob die Gemeinschaft innerhalb der Gemeinde, außerhalb davon oder die Gemeinschaft mit Jesus selbst: Sie ermutigt, bestärkt, tröstet und richtet mich immer wieder neu auf. In all dem spiegelt sich für mich die Liebe Gottes wider.

Gefunden

Text und Bild von Jana am 30. Januar 2026

Ich habe was zu Feiern!
Genau heute, vor 15 Jahren habe ich gesagt:
„Gott, ich möchte glauben, dass es Dich gibt und
dass Du gut bist, auch wenn ich es nicht fühle.
Zeig Dich mir- ich kenne Dich nur vom Hörensagen.“
Zweifelnd, fragend und suchend nach der Existenz Gottes war ich damals …
„Ihr, die ihr Gott sucht, euer Herz soll aufleben!“ Dieser Bibelvers aus Psalm 69 beschreibt ziemlich treffend, was mir in den letzten Jahren passiert ist! Gott ist mir nahbar begegnet. Und er hat mein Leben zum Aufblühen gebracht! In meinen dunkelsten Momenten habe ich sein Dasein, seine befreiende Kraft und seine Liebe erlebt. Ich habe erlebt, dass Gott meine Gebete ernst nimmt und sie erhört; das sein Wort- die Bibel- wegweisend zu mir spricht und mir zeigt, dass Jesus es ist, der der Weg, die Wahrheit und Leben ist! Ich habe erlebt, dass mir Gott genau im richtigen Moment Christen an die Seite gestellt hat, als ich Hilfe brauchte; sie haben für mich gebetet und mir Gottes Freundlichkeit und Fürsorge durch ihre Taten praktisch gezeigt. Ich habe es selbst erlebt und bin überzeugt:
Gott lässt sich von Jedem finden- und Er findet Jeden, der suchend ist!