Automatischer Entwurf
Von der Unmöglichkeit und Gottes Plan
Text und Foto von Melanie am 23. Oktober 2026

Letzten Sonntag haben wir im Gottesdienst ein Lied gesungen, welches mich wohl so sehr wie kein anderes in den letzten zwei Jahren geprägt hat.
Es geht in dem Lied darum, dass bei Gott nichts unmöglich ist. Gott hat immer einen Weg.
Januar 2025, ich hatte im Dezember erfahren, dass wir Nachwuchs erwarten. Völlig ungeplant (für uns), ein absolutes Wunder (für uns) und mit vielen Gefühlen und Gedanken verbunden.
Wir wussten jetzt, dass die Diagnose „Sie werden nie ein Kind bekommen können“ von den Ärzten vor vielen Jahren für Gott KEIN Hindernis war.
Weiter geht es in dem Lied darum, dass Gott niemals zu spät kommt.
Es war Gottes perfekter Zeitplan. Genau JETZT fehlte bei uns noch jemand.
Aber. „Aber“ kann ich gut. Viele Zweifel und die letzten Jahre haben ihre Spuren hinterlassen. Bei jedem Arztbesuch habe ich negative Nachrichten erwartet. Einfach weil ich Gott so ein Wunder nicht zugetraut habe.
Bis ich dieses Lied entdeckt habe. Und begreifen durfte, dass ein menschliches „Unmöglich“ bei Gott nur ein „Lass dich überraschen, ich habe Großes für dich“ war.
Ich durfte jeden Tag, jede Woche, jeden Monat mehr erkennen, wie Gott mir zusprach: „Vertraust du mir JETZT, dass ich auf dieses kleine Wesen aufpassen kann? Ich habe es geschaffen, ich liebe es unendlich, ich sorge dafür dass es euch gut geht“
Und Gott tat. Er hielt sein Versprechen. So wie er es immer tut. Weil wir ihm unglaublich wichtig sind.
Gott regiert und ist der Herr in unserem Leben. Davon spricht das Lied ebenfalls. In jeder Ausweglosigkeit hat ER einen Weg.
Manchmal brauchen wir solche Wunder, damit Gott uns zeigen kann, was wir ihm zutrauen dürfen. Wozu er fähig ist. Dass wir Großes von ihm erbitten dürfen.
Er kann.


