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Rest

Text und Illustration von Jacky am 07. August 2026

Prag Pleinair. Kurz Zuhause. Internationales Symposium in Toulouse. Danach direkt das Projekt mit den Kids im Kulturrucksack auf dem Rochdale Gelände…

Ereignisreiche Wochen. Spannend, bunt, viele Eindrücke und viel, viel zu tun.

Irgendwie ist man danach ein anderer Mensch als der, der losgezogen ist. Und trotzdem steht man wieder in den eigenen vier Wänden und fragt sich: wo fang ich jetzt an? Die Koffer noch halb ausgepackt, der Kopf noch irgendwo zwischen zwei Städten.

Manchmal weiß man nach dem ganzen Trubel nicht richtig, wo man wieder zuhause anfangen soll.

Aber vielleicht muss ich auch nicht sofort so weitermachen.

Ich stolperte über diesen Vers, der mich kurz innehalten ließ:

„Am siebten Tag also war Gottes Werk vollendet, und er ruhte am siebten Tag von all seinem Werk. Gott segnete diesen Tag und machte ihn zu etwas Besonderem, denn an ihm ruhte Gott, nachdem er sein Schöpfungswerk vollendet hatte.”
 – 1 Mose 2,2-3

Wenn selbst Gott nach dem Erschaffen innehält – wer bin ich, das nicht zu dürfen?

Alles klar Gott. Vielleicht wird dieser Monat ein wenig ruhiger. 🤍

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Du Herr kannst

Text und Illustration von Dotti am 31. Juli 2026

Einatmen, ausatmen und über Mauern springen
Ich habe in den letzten 18 Monaten, seitdem ich die neue Arbeitsstelle angetreten habe, das Gefühl, nicht anzukommen, sondern mich immer weiterzuentwickeln. Kaum habe ich mich in einen Arbeitsbereich eingearbeitet, kommt wieder etwas dazu, bzw. wechsle ich meinen Standort. Von der Arbeit her ist das schaffbar, aber auch anstrengend. Mir fällt es nicht immer leicht, flexibel sein zu müssen. So auch jetzt gerade, wo ich für eine erkrankte Kollegin einspringen und neue Skills lernen muss. Für mich ist das dann wieder ein neues „Über Mauern springen“ und in etwas Fremdes reingehen, dabei habe ich mich doch gerade erst eingewöhnt.
Ein Arbeitskollege von mir hat neulich eine Andacht gehalten und meinte, dass ihm an schwierigen Tagen hilft, beim Einatmen folgendes in sich hineinzusprechen: „Ich kann nicht!“ und beim Ausatmen zu sagen „Aber du, Herr, kannst!“. Ich gewöhne mir das auch gerade an und merke, wie sehr mich dieses winzige Gebet trägt: „Herr, ich kann nicht (oder traue es mir nicht zu), aber du in mir, du kannst!“ und das macht meinen Alltag leichter.

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Der Unfall

Gedicht, Vortrag und Foto von Danny am 24. Juli 2026

Manchmal kommt die Zeit zum Stehen,
Weil jeder Schritt zu schwer erscheint.
Man kann nicht vor, noch rückwärts gehen
Jede Hoffnung wird verneint

Ein kleiner Unfall wirkt so groß
Bremst aus, was selbstverständlich war
Lässt notgedrungen Ziele los
Die Welt stellt sich so grausem dar Gesund lief alles scheinbar besser
Krank plätschert das Leben schwer
Doch auch ein langsames Gewässer
Fließt eines Tages raus ins Meer

Manches Leiden macht uns größer
Manche Grenze bringt uns Ruh‘
So wirst du zu einem Tröster
Was du tun kannst, das tu‘!

Irgendwann wird alles gut
Jede Wunde, jeder Schmerz
So bewahre stets den Mut
Gott heilt den Körper wie das Herz

„Er heilt, die zerbrochenen Herzens sind, er verbindet ihre Wunden.“ Psalm 147,3

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Die Freude am Spielen

Text und Foto von Ute am 10. Juli 2026

Vor Kurzem malte ich an einem größeren Gemälde auf Leinwand.
Am Tag der Fertigstellung bekam ich plötzlich verschiedene Überlegungen, wie ich das Bild noch verändern könnte, obwohl bereits alles sehr gut passte. Ich war verunsichert, überlegte hin und her und kam nicht weiter. Ich betete und machte eine Pause. Mein Blick fiel auf 2 Steine, die ich irgendwann eingesammelt hatte, um sie anzumalen.
Mit Farbe und Pinsel begann ich die Steine zu bemalen, ohne mir Gedanken darüber zu machen, was ich malen wollte – einfach malen und loslassen. Neue Freude stieg in mir auf, einfach los zu malen. Dabei erkannte ich, dass mich Gott daran erinnerte, mich nicht von meinem Verstand bestimmen zu lassen, sondern dass es Gott wichtig ist, mir Freude beim Malen zu schenken, weil er mit ihm zusammen arbeiten will. Ich konnte gelöst und mit neuer Freude das Gemälde an diesem Tag vollenden. Diese Lektion will ich nicht wieder vergessen, danke Jesus!

Verlass dich nicht auf deinen eigenen Verstand, sondern vertraue voll und ganz dem Herrn! Sprüche 3:5

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