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Im Dienst des Herrn

Text und Foto von Eunicia am 03. Juli 2026

Ich besuche seit einer geraumen Zeit das Gospelforum Stuttgart und habe mich nach dem regelmäßigen Empfangen von Gottes Wort, Liebe und Gnade vor Kurzem selbst dazu entschieden, dass es an der Zeit ist, mich dem kirchlichen Dienst des Herrn zu unterstellen. Aus Dankbarkeit heraus möchte ich das geben, was Gott mir jeden Tag zuteilwerden lässt: Liebe.

Der letzte Sonntag war für mich ein ganz besonderer, denn da wurde mir noch einmal bewusst, was es heißt, im Dienst des Herrn zu stehen. Nicht aus eigener Kraft zu leisten und zu schaffen, sondern in und aus der Abhängigkeit vom Herrn zu geben und sich an den Früchten zu freuen, die der Heilige Geist bewirkt. Ich diene jetzt im Produktions- und Medienteam und lerne dabei gerade, eine richtige Kamera im Bereich Video/Livestream zu bedienen- etwas, das ich mir bisher in meiner Heimatgemeinde in Bielefeld nie zugetraut hätte.

Mein Dienst begann schon um 7 Uhr morgens. Nach meinem Probetag durfte ich nun einen weiteren Einblick in diesen Bereich erhalten und wurde weiter eingewiesen. Anschließend folgte der Pre-Service, eine unfassbar schöne Zeit, in der wir Mitarbeiter vor dem eigentlichen Gottesdienst gemeinsam Lobpreis machen und beten. Es ist sozusagen ein kleiner „Vor-Gottesdienst“, bevor der eigentliche Gottesdienst beginnt. Danach hatte ich die Ehre, sowohl im 9:00-Uhr- als auch im 11:00-Uhr-Gottesdienst eine Kamera zu bedienen. Und obwohl ich so unfassbar müde war, durfte ich die Hand Gottes an mir verspüren, der mir die Kraft und die Freude schenkte zu dienen. So wie immer, wenn mir die Kraft fehlt, ist es der Herr, der alles in und durch mich bewirkt. Ich glaube, dass mir bisher kein Dienst so viel Spaß gemacht hat wie der Dienst mit der Kamera, die Momente auf der Bühne einzufangen, um den Menschen vor dem Livestream ein bestmögliches Gottesdiensterlebnis zu ermöglichen.

Ich danke Jesus, dass er mich gebraucht.

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Lebendige Freude

Text und Foto von Jana am 26. Juni 2026

Ganz überraschend komme ich beim Ausflug in der Natur in ein Gespräch mit einem jungen muslimischen Mann. Wir unterhalten uns sehr respektvoll über den Glauben. Er hat viele Fragen zur Bibel und zu Jesus. Ich stelle dankend fest, mein Gebet ist in Erfüllung gegangen, mit muslimischen Menschen über Jesus zu sprechen.

 Es ist eine besondere Begegnung. Mir wird klar: Jeder Mensch glaubt an etwas; es gibt so viele Religionen und Glaubensrichtungen. Ganz besonders finde ich jedoch an Jesus, dass er kein Religionsstifter ist – im Gegenteil: Jesus befreit! Jesus sagt von sich: „Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben.“

 Diese Realität durfte ich erleben, als ich vor einigen Jahren suchend nach Wahrheit war. Durch das Lesen in der Bibel und durch Menschen, die mir von Jesus erzählt haben durfte ich verstehen, dass Jesus den Weg zu Gott freigemacht hat – damit jeder Mensch, eingeschlossen mich, ohne eigenes Abmühen in die Verbindung mit dem liebenden Schöpfer-Gott kommen kann. Nicht durch meine guten Werke für Gott, sondern allein durch den einfachen Glauben an Jesus Christus. Ich durfte erleben, dass Jesus mich von tiefer Traurigkeit und Perspektivlosigkeit befreit hat. Jesus hat mir die schwere Lebenslast, die ich über viele Jahre hinweg, innerlich als sehr erdrückend gespürt habe, weggenommen! Seitdem habe ich tiefen inneren Frieden, Freude und ein inneres Lebendig sein in meinem Herzen.

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Wachsen

Text und Foto von Jacky am 10. Juni 2026

Manchmal sitze ich vor einem leeren Blatt und denke: Bin ich gut genug dafür?

Das Künstlersein bringt eine ganz eigene Art von Unsicherheit mit sich. Neue Techniken, die sich fremd anfühlen. Ideen, die im Kopf größer sind als auf dem Papier. Vergleiche, die sich einschleichen, obwohl man es besser weiß.

Und doch, ich glaube, dass Gott gerade in diesem Raum des Unfertigen arbeitet.

Meine Gaben gehören nicht mir. Sie sind kein Spiegel meines Könnens, sondern ein Zeichen seiner Treue. Ich darf sie entwickeln, einsetzen, verschenken, nicht um Perfektion zu beweisen, sondern weil er es ist, der wachsen lässt.

„…euch mit allem versorgt, was ihr braucht, um seinen Willen zu tun. Ich wünsche mir, dass er durch die Kraft von Jesus Christus all das in uns wachsen lässt, was ihm Freude macht. Ihm gehört die Ehre für immer und ewig! Amen.”
 — Hebräer 13,21 (NLB)

Wachstum darf holprig aussehen. Es darf Zeit brauchen. Hauptsache, es macht ihm Freude. 🌿

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Seid untereinander freundlich

Text und Foto von Dotti am 12. Juni 2026

Ich arbeite seit eineinhalb Jahren in einem großen christlichen Werk. Wir sind etwa 90 Mitarbeiter, die Voll- und Teilzeit, aber auch im Ehrenamt vor Ort oder von zuhause aus arbeiten. Ich bin am Empfang und habe daher immer wieder mit den Mitarbeitern zu tun, ob nun persönlich, per Mail oder Telefon. Neulich bekamen meine Kollegin und ich nach einer gelungenen Veranstaltung von der Leiterin eine Packung Duplo geschenkt „Du bist super!“ stand auf der Packung geschrieben und ich habe mich über diese kleine Geste total gefreut. Tatsächlich habe ich, seit ich hier arbeite, immer einen Vorrat Schokoriegel in meiner Schreibtischschublade, um mich zu bedanken oder jemanden zu ermutigen.

Wo viele Menschen verschiedenster Herkunft und Geschichte aufeinander treffen, wo man Hand in Hand zusammen arbeitet, feiert man die gemeinsamen Erfolge und freut sich, wenn etwas gut geworden ist. Aber es  „menschelt“ natürlich, wie überall, wo Menschen zusammen kommen. Es kommt zu Missverständnissen, man versteht einander falsch, reagiert empfindlich oder schätzt die Reaktion des Gegenübers falsch ein. Und ja, ich ärgere mich auch über andere.

Das Schöne dabei ist, dass wir nach einer Auseinandersetzung aufeinander zugehen und vergeben können. Konflikte werden nach Möglichkeit so schnell es geht geklärt und Frieden untereinander geschaffen. Wir halten uns da an Paulus, der im vierten Kapitel des Epheserbriefes an die Gemeinde in Epheser schreibt: „Seid aber untereinander freundlich und herzlich und vergebt einer dem andern, wie auch Gott euch vergeben hat in Christus.“ (Vers 17). Mich ermutigen diese Worte immer wieder und helfen mir dabei, nicht nachtragend zu sein. Ebenso ist es mir wichtig, andere zu loben und mich mit ihnen zu freuen, wenn sie Erfolg haben. Manchmal reicht etwas ganz Simples, um jemanden etwas Gutes zu tun.

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