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Große Berge, kleine Menschen
Geschrieben und vorgetragen von Danny 17. April 2026
Wenn ich den Himmel betrachte und das Werk deiner Hände sehe – den Mond und die Sterne, die du an ihren Platz gestellt hast –, wie klein und unbedeutend ist da der Mensch und doch denkst du an ihn und sorgst für ihn! (Psalm 8,4-5)
Nach langem durfte ich endlich wieder einmal Berge sehen. Gewaltige Massen von Stein, deren Furchen davon zeugen, dass sie einst unter Wasser gelegen haben müssen. Gebilde aus hartem Stein, zusammengeschoben, als würde ein Kind am Strand eine Sandburg bauen.
Staunend wanderte ich auf diesen kolossalen Brocken. Ein kleiner Mensch auf so unendlicher Weite, das man sich leicht darin verlieren kann, und doch bin ich weder verloren noch vergessen. Die Landschaft meiner Zellen, Gene und Gedanken ist für mich zerklüftet wie die Weite vor mir, und doch weiß ich; der die Berge verschiebt und kennt, weiß auch über mich Bescheid, besser als ich es selbst je tun werde. Und ich komme zum Ziel, selbst, wenn ich den Weg nicht weiß, den Gipfel nicht sehe oder den Halt verliere.
„HERR, unser Herrscher, herrlich ist dein Name auf der Erde!“ (Psalm 8,10)

