Skip to main content

Zur Jahreslosung 2026

Zur Jahreslosung 2026

Text und Illustration von Dotti am 16. Januar 2026

„Siehe, ich mache alles neu“, verspricht die diesjährige Jahreslosung, letzte Woche hatten wir dazu schon ein sehr schönes Gedicht von Danny an dieser Stelle. An sich geht es in diesem Vers aus Offenbarung 21, dem letzten Buch der Bibel,um das Leben nach dem Tod. Die Schmerzen und Krankheiten, das Leid und die Tränen sind für immer vorbei, denn Gott schenkt etwas Neues, Unvergängliches, was für immer bleibt. Ich persönlich glaube an die Worte des Johannes und bin gespannt auf das Leben nach diesem, aber ich nehme dennoch die Verheißung mit in meinen Alltag. Gerade in den letzten 3 Jahren habe ich erlebt, wie sich meine Umstände, mein Leben, meine Richtungen immer wieder komplett verändert haben und zwar auf eine gute Art und Weise. Das waren nicht immer leichte oder willkommene Prozesse, manches ist mir schwer gefallen oder hat auch weh getan. Ich durfte Altlasten ablegen, Vergangenes hinter mir lassen und neu anfangen. Manchmal war das nur im Kleinen und manchmal gab es sehr große Veränderungen, wie letztes Jahr der Umzug in eine fremde Stadt. Ich finde es schön, dass ich die Flexibilität und die Neugier bewahrt habe, mich auf Neues einzulassen, ich bin Gott dankbar, dass er dieses Wort in mein jetziges Leben spricht, dass er mir zutraut, mich zu verändern und spontan zu reagieren, denn er ist es, der diese Wege führt. Ich möchte nicht bequem werden und misstrauisch allem Neuen gegenüberstehen und ich hoffe, dass ich mir das bis zu Ende bewahre. Sonst wäre mein Leben vermutlich nicht so erfüllend und schön, wie es gerade ist.

Weiterlesen

Das Alte ist vergangen

Das Alte ist vergangen

Gedicht und Foto von Danny am 09. Januar 2026

Das Alte ist vergangen
Doch das Warten nicht vorbei
In der Vergangenheit verfangen
In Gedanken noch dabei

Das Gestern ist noch mächtig
Doch Gott, der Herr, ist treu
Er macht das Morgen stärker
Ja, er macht alles neu

Vergangen sind die Lasten
Vorbei die Einsamkeit
Vergeben alle Laster
Zu gutem Werk bereit

Weiterlesen

Mehr als ein Sofa

Mehr als ein Sofa

Text und Illustration von Ute am 26. Dezember 2025

Wir haben unser Wohnzimmer renoviert, endlich. Es war eine gute Gelegenheit, unser altes Sofa gleich mit zu entsorgen. Einige Tage später betraten wir ein Möbelgeschäft mit einer konkreten Vorstellung von unserem neuen Sitzmöbel. Zunächst fanden wir nicht das Passende. Als wir gerade gehen wollten, entdeckten wir unser neues Sofa. Mein Mann und ich waren uns schnell einig – das soll es sein.
Der Verkäufer konnte uns dazu einen günstigen Preis machen mit dem Hinweis, dass es eine Lieferzeit von 10 Wochen haben wird. Was? 10 Wochen ohne Sofa im Wohnzimmer? Wir waren geschockt, aber auch verliebt in dieses Sofa. So ließen wir uns auf das Erlebnis ein – 10 Wochen sitzen in unseren Balkonstühlen. Es war eine anstrengende Zeit und Freunde wollten uns helfen und boten uns Ersatzmöbel an, aber das ganze Hin und her war uns zu viel Aufwand.
Heute sitze ich gemütlich auf dem Sofa und ziehe mein Resümee nach diesem 10-wöchigen Ausharren:
Ohne Sofa fehlt mir ein wichtiges Stück Lebensgefühl.
Ein Sofa ist eine Annehmlichkeit, die ich bisher als viel zu selbstverständlich angesehen habe.
Ich bin dankbar und es macht mich demütig erahnen zu dürfen, wie zerbrechlich unsere Lebensumstände eigentlich sind.

Weiterlesen

Anbetung

Anbetung

Text und Foto von Eunicia am 19. Dezember 2025

Das Wochenende war intensiv, geprägt von Gemeinschaft und tiefem Lobpreis. Es gab zwei Gottesdienstveranstaltungen und in einer davon kam ich in der Gemeinde ganz besonders zur Ruhe.
Im Jugendgottesdienst schloss ich meine Augen und sang mit meinem Herzen Danksagungen: Dank für das, was Jesus für mich getan hat, und für den, der er ist. Für seine Gnade und Güte. Für seine Liebe und sein Opfer am Kreuz – und auch für die Dinge, die ich noch nicht ganz verstehe, denen ich aber im Vertrauen begegne.
Von Lied zu Lied wurde die Dankbarkeit in mir immer tiefer, während die Unruhe in mir immer leichter wurde. Schließlich ging ich auf die Knie und gab Gott mit Herz, Verstand und Gefühl alles hin – Anbetung.
In diesem Moment verschwanden jede Sorge und jeder Gedanke, als ich mich bewusst dafür entschied, meinen Blick auf Jesus zu richten. Ich hob meine Hand zum Himmel und drückte damit die Erhabenheit Gottes aus.
Dieser Bibelvers beschreibt genau, was mein Herz auszudrücken vermag: „Herr, du bist mein Gott! Ich lobe dich und preise deinen Namen, denn du vollbringst wunderbare Taten. Was du vor langer Zeit beschlossen hast, das hast du in großer Treue ausgeführt.“ Jesaja 25:1

Weiterlesen