Skip to main content

Mehr als ein Sofa

Mehr als ein Sofa

Text und Illustration von Ute am 26. Dezember 2025

Wir haben unser Wohnzimmer renoviert, endlich. Es war eine gute Gelegenheit, unser altes Sofa gleich mit zu entsorgen. Einige Tage später betraten wir ein Möbelgeschäft mit einer konkreten Vorstellung von unserem neuen Sitzmöbel. Zunächst fanden wir nicht das Passende. Als wir gerade gehen wollten, entdeckten wir unser neues Sofa. Mein Mann und ich waren uns schnell einig – das soll es sein.
Der Verkäufer konnte uns dazu einen günstigen Preis machen mit dem Hinweis, dass es eine Lieferzeit von 10 Wochen haben wird. Was? 10 Wochen ohne Sofa im Wohnzimmer? Wir waren geschockt, aber auch verliebt in dieses Sofa. So ließen wir uns auf das Erlebnis ein – 10 Wochen sitzen in unseren Balkonstühlen. Es war eine anstrengende Zeit und Freunde wollten uns helfen und boten uns Ersatzmöbel an, aber das ganze Hin und her war uns zu viel Aufwand.
Heute sitze ich gemütlich auf dem Sofa und ziehe mein Resümee nach diesem 10-wöchigen Ausharren:
Ohne Sofa fehlt mir ein wichtiges Stück Lebensgefühl.
Ein Sofa ist eine Annehmlichkeit, die ich bisher als viel zu selbstverständlich angesehen habe.
Ich bin dankbar und es macht mich demütig erahnen zu dürfen, wie zerbrechlich unsere Lebensumstände eigentlich sind.

Weiterlesen

Anbetung

Anbetung

Text und Foto von Eunicia am 19. Dezember 2025

Das Wochenende war intensiv, geprägt von Gemeinschaft und tiefem Lobpreis. Es gab zwei Gottesdienstveranstaltungen und in einer davon kam ich in der Gemeinde ganz besonders zur Ruhe.
Im Jugendgottesdienst schloss ich meine Augen und sang mit meinem Herzen Danksagungen: Dank für das, was Jesus für mich getan hat, und für den, der er ist. Für seine Gnade und Güte. Für seine Liebe und sein Opfer am Kreuz – und auch für die Dinge, die ich noch nicht ganz verstehe, denen ich aber im Vertrauen begegne.
Von Lied zu Lied wurde die Dankbarkeit in mir immer tiefer, während die Unruhe in mir immer leichter wurde. Schließlich ging ich auf die Knie und gab Gott mit Herz, Verstand und Gefühl alles hin – Anbetung.
In diesem Moment verschwanden jede Sorge und jeder Gedanke, als ich mich bewusst dafür entschied, meinen Blick auf Jesus zu richten. Ich hob meine Hand zum Himmel und drückte damit die Erhabenheit Gottes aus.
Dieser Bibelvers beschreibt genau, was mein Herz auszudrücken vermag: „Herr, du bist mein Gott! Ich lobe dich und preise deinen Namen, denn du vollbringst wunderbare Taten. Was du vor langer Zeit beschlossen hast, das hast du in großer Treue ausgeführt.“ Jesaja 25:1

Weiterlesen

Gott hilft

Gott hilft

Text und Bild von Jana am 12. Dezember 2025

„Der Zahn muss gezogen werden.“
Solche schlimmen Zahnschmerzen- Tag und Nacht- wie in den letzten Wochen, hatte ich noch nie. Mein übrig gebliebener Milchzahn hatte mir all die Jahre treu gedient – doch nun sei die Zahnwurzel tot. Über Zahnersatz und eine Zahnbrücke sollte ich mir Gedanken machen. Was für Nachrichten! Dafür, dass ich noch nie ernsthafte Zahnprobleme hatte, trifft mich diese plötzliche Diagnose sehr. Ich bin aufgewühlt und besorgt. Doch in meinem Inneren ist eine tiefe Gewissheit, ein Vertrauen auf die Hilfe meines Gottes und ich weiß und bete: „Gott, Du hast eine Lösung. Du kannst meinen Zahn wieder gesund machen; unabhängig von der Diagnose!“
Einige Tage später lasse ich auch in meiner Kirche für meine scheinbar ausweglose „Zahnsituation“ beten. Am nächsten Tag verschwinden alle Zahnschmerzen. Auch der Zahnarzt bestätigt mir bei der nächsten Kontrolle; mit seinen Worten ausgedrückt, dass ich wirklich Glück gehabt hätte! Mein Zahn zeige keine Entzündungen und müsse nicht gezogen werden.
Wow! Ich kann nur sagen: „Danke mein Gott! Du hast meinen Zahn auf erstaunliche Weise genesen lassen. Alle meine Sorgen und Anliegen kann ich Dir sagen und abgeben, weil Du mich versorgst!“

Weiterlesen

Der Schlüssel zu neuen Wegen

Der Schlüssel zu neuen Wegen

Text und Bild von Jacky am 05. Dezember 2025

Ein Blick auf den Himmel und die Kunst

Vor kurzem ist meine Tante verstorben, sie war nicht nur eine geliebte Verwandte, sondern auch meine größte Unterstützerin und meine wichtigste Mentorin, wenn es um meine Kunst ging. Und gerade jetzt, nach ihrem Abschied, verspüre ich umso mehr den Drang, weiterzumachen, mein kreatives Schaffen mit voller Hingabe zu leben.

Ich stelle mir vor, dass sie irgendwo dort oben, bei Jesus, weiterhin stolz auf mich schaut. Und ich spüre in mir, dass ich ihr in dieser Welt noch etwas zu beweisen habe – dass ich ihr Vertrauen, ihre Unterstützung und ihre Liebe in meinem Werk und meiner Kunst zu ehren weiß. Das ist eine Herausforderung, die ich mit Hoffnung und Entschlossenheit annehme.

Der goldene Schlüssel symbolisiert für mich zwei Dinge: Zum einen steht er für die Tür, durch die meine Tante gegangen ist – die Tür zum Himmelsreich, von der wir wissen, dass wir sie eines Tages alle wieder betreten dürfen. Und zum anderen ist er für mich der Schlüssel zu einem neuen Atelier, zu einem neuen Kapitel meines Lebens, in dem ich mich als Künstler weiterentwickeln werde. Ein Ort, an dem ich mich kreativ entfalten und in ihr Andenken leben kann.

Ich glaube fest daran, dass wir uns eines Tages wiedersehen werden – und dass Jesus uns alle in sein Himmelsreich aufnimmt. Wie es im Johannesevangelium heißt: „Im Haus meines Vaters gibt es viele Wohnungen; wenn es nicht so wäre, hätte ich dann zu euch gesagt: ‚Ich gehe hin, um einen Platz für euch vorzubereiten‘? Und wenn ich hingehe und euch einen Platz bereite, komme ich wieder und werde euch zu mir nehmen, damit auch ihr seid, wo ich bin.“ (Johannes 14,2-3)

Dieser Vers gibt mir Trost und Hoffnung, dass der Abschied von meiner Tante nicht für immer ist – dass wir uns eines Tages in der Gegenwart Gottes wiederfinden werden. Bis dahin werde ich weiter an meiner Kunst arbeiten, um in ihrem Andenken zu leben und ihr Vertrauen in mich zu ehren.

Weiterlesen