Autor: Danny

Last

Last

Text und Foto von Danny am 20. Januar 2023

Stress und Mühe, viel zu tun,
zu groß der Druck, um auszuruhen
Ich weiß, ein jeder muss viel tragen
und dennoch fühle ich mich vermehrt beladen
Ich weiß, bisher ging‘s immer gut
und dennoch fehlt mir jetzt der Mut
Was mache ich, wenn mein Glück sich wendet
und meine Gnadenfrisst ab heute endet?
Hab nicht bloß Angst vor dem Versagen,
mich kümmert es, was andere sagen!
Egal, wie gut es anderen gefällt,
mein größter Kritiker, das bin ich selbst
Oh Herr, so nimm von mir der falschen Zweifel Last
und gib dafür der müden Seel’, wofür du sie geschaffen hast.

Jesus sagt: „Kommt her zu mir, ihr Mühseligen und Beladen, ich will euch Ruhe geben. Nehmt auf euch mein Joch und lernt von mir.“ (Matthäus 11,28-29)

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Wenn sie fehlt

Wenn sie fehlt

Ein Gedicht und Foto von Danny am 02. Dezember 2022

Vor kurzem durften meine Schüler Gedichte schreiben, inspiriert von 1Korinther 13. Ich selbst schrieb auch eins und stellte erneut fest, wie wichtig es ist, das eines nicht fehlt.

Wenn sie fehlt

Wie das Wetter, wenn ihm Wärme fehlt

Wie die Nacht, die kein Licht erhellt

Wie der Kummer, wenn kein Lachen erklingt

Wie die Stille, weil niemand singt

Wie die Leere, die niemand füllt

Wie das Kunstwerk, das niemand enthüllt

Wie Verzweiflung, weil Hoffnung flieht

Wie die Einsamkeit, weil niemand dich sieht

So ist das Leben ohne Liebe

Sie ist das Handeln ohne Herz

So sind die allergrößten Siege

Nur durch die Liebe noch von Wert

„Wenn ich […] mit Engelszungen reden könnte, aber keine Liebe hätte, wäre mein Reden nur sinnloser Lärm wie ein dröhnender Gong […]. Wenn ich […] alle Geheimnisse der Welt wüsste […] und wenn ich einen Glauben hätte, der Berge versetzen könnte, aber keine Liebe hätte, so wäre ich nichts. Wenn ich alles, was ich besitze, den Armen [geben] würde, […] aber keine Liebe hätte, wäre alles wertlos.“ 1.Korinther 13,1-3

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Der Weg

Der Weg

Ein Gedicht und Video von Danny am 26. August 2022

Vor mir führ’n verschlung’ne Pfade
Immer tiefer in den Wald
Und ich folge diesen Pfaden
Ohne Rast und ohne Halt

Immer weiter weg vom Alltag
Will ich Abenteuer sehen
Immer näher an das Herz
Lasse ich mich tiefer ziehen

Die festen Pfade mögen enden
Wollt‘ eh nicht auf dem Holzweg sein
Steige auf über die Grenzen
Und seh‘ den Pfad nur noch ganz klein

Will Wege gehen, die es nicht gibt
Will wagen, dass ich mich verlier‘
Damit ich sehe, wer ich bin
Muss ich manchmal weg von mir

Wie tief reichen manche Wurzeln?
Wo entspringt des Baches Quell‘?
Woher komm‘ ich, wohin geh‘ ich?
Was macht meine Wege hell?

Bin begeistert von der Wildnis
Und berührt von der Gefahr
Vergesse meine Sorgen
Bin ich der Schöpfung wieder nah

Und bin ich tief darin verwoben
Als ein Teil vom großen Ganzen
Wende ich den Blick nach oben
Möchte mit dem Schöpfer tanzen

„Wer ist es, der den HERRN fürchtet? Er wird ihm den Weg weisen, den er wählen soll.“ Psalm 25,12

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Woher weiß ich, dass ich glaube

Woher weiß ich, dass ich glaube

Ein Gedicht und Foto von Danny am 08. Juli 2022

Woher weiß ich, dass ich glaube

Wenn mein Herz so wenig spürt?

Woher weiß ich, dass ich wachse

Wenn so klein mein Geist sich fühlt?

Liegt der Fehler wohl bei mir?

Ist mein Wesen so verkehrt?

Warum höre ich nichts von dir?

Was ist es, das dich stört?

Wieder fange ich von vorne an

Such wo der Fehler liegt

Doch komm‘ ich einfach nicht voran

Und meine Angst obsiegt

Und endlich gebe ich es auf

Mir deine Gnade zu verdienen

Wieder stößt du mich darauf

Du willst mich zu Dir ziehen

Darum weiß ich, dass ich glaube

Auch wenn ich nicht immer fühl‘

Das sind die Zeiten, wo ich wachse

Wachse hin zu dir, zum Ziel

„Hieran erkennen wir, dass wir in der Wahrheit leben und Gott voller Zuversicht begegnen können, selbst wenn unser Herz uns verurteilt. Denn Gott ist größer als unser Herz, und er weiß alles.“ 1. Johannes 3,19f

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