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Autor: Jacky

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Rest

Text und Illustration von Jacky am 07. August 2026

Prag Pleinair. Kurz Zuhause. Internationales Symposium in Toulouse. Danach direkt das Projekt mit den Kids im Kulturrucksack auf dem Rochdale Gelände…

Ereignisreiche Wochen. Spannend, bunt, viele Eindrücke und viel, viel zu tun.

Irgendwie ist man danach ein anderer Mensch als der, der losgezogen ist. Und trotzdem steht man wieder in den eigenen vier Wänden und fragt sich: wo fang ich jetzt an? Die Koffer noch halb ausgepackt, der Kopf noch irgendwo zwischen zwei Städten.

Manchmal weiß man nach dem ganzen Trubel nicht richtig, wo man wieder zuhause anfangen soll.

Aber vielleicht muss ich auch nicht sofort so weitermachen.

Ich stolperte über diesen Vers, der mich kurz innehalten ließ:

„Am siebten Tag also war Gottes Werk vollendet, und er ruhte am siebten Tag von all seinem Werk. Gott segnete diesen Tag und machte ihn zu etwas Besonderem, denn an ihm ruhte Gott, nachdem er sein Schöpfungswerk vollendet hatte.”
 – 1 Mose 2,2-3

Wenn selbst Gott nach dem Erschaffen innehält – wer bin ich, das nicht zu dürfen?

Alles klar Gott. Vielleicht wird dieser Monat ein wenig ruhiger. 🤍

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Wachsen

Text und Foto von Jacky am 10. Juni 2026

Manchmal sitze ich vor einem leeren Blatt und denke: Bin ich gut genug dafür?

Das Künstlersein bringt eine ganz eigene Art von Unsicherheit mit sich. Neue Techniken, die sich fremd anfühlen. Ideen, die im Kopf größer sind als auf dem Papier. Vergleiche, die sich einschleichen, obwohl man es besser weiß.

Und doch, ich glaube, dass Gott gerade in diesem Raum des Unfertigen arbeitet.

Meine Gaben gehören nicht mir. Sie sind kein Spiegel meines Könnens, sondern ein Zeichen seiner Treue. Ich darf sie entwickeln, einsetzen, verschenken, nicht um Perfektion zu beweisen, sondern weil er es ist, der wachsen lässt.

„…euch mit allem versorgt, was ihr braucht, um seinen Willen zu tun. Ich wünsche mir, dass er durch die Kraft von Jesus Christus all das in uns wachsen lässt, was ihm Freude macht. Ihm gehört die Ehre für immer und ewig! Amen.”
 — Hebräer 13,21 (NLB)

Wachstum darf holprig aussehen. Es darf Zeit brauchen. Hauptsache, es macht ihm Freude. 🌿

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Das Licht in meiner Hand

Text und Foto von Jacky am 01. Mai 2026

Im Dezember letzten Jahres eröffneten wir unser Atelier. Mitten in der Vorweihnachtszeit, mitten im Dunkel der kürzesten Tage. Jemand schenkte mir an diesem Abend eine Kerze.
Ich hab sie genommen und hielt innerlich kurz inne, weil ich sofort an diesen einen Satz aus der Bibel gedacht habe:
„Ihr seid das Licht der Welt. Man zündet auch nicht eine Leuchte an und setzt sie unter den Scheffel, sondern auf den Leuchter; so leuchtet sie allen, die im Hause sind. Matthäus 5,14–15
Dann, letzte Woche, während der Eröffnung unserer Ausstellung Nachtansichten im Historischen Museum, hat mir wieder jemand etwas geschenkt. Diesmal ein kleines Häuschen mit einem Licht darin. Ich hab es in der Hand gehalten und ich erinnerte mich wieder an den Vers.
Zwei verschiedene Menschen. Zwei verschiedene Momente. Das gleiche Symbol.
Ich glaube, manchmal sagt Gott Dinge nicht mit Worten. Manchmal sagt er sie durch eine Kerze, die jemand mitbringt. Oder durch ein kleines Häuschen, das leuchtet.
Was mich an diesem Bild so berührt: Jesus sagt nicht, wir sollen ein Suchscheinwerfer sein. Er sagt, dass es auch eine Kerze sein darf. Etwas Kleines, das Wärme gibt. Das flackert, ja, manchmal – aber eben auch leuchtet. Und das nicht für sich selbst, sondern für alle im Haus.
„Das Licht scheint in der Finsternis, und die Finsternis hat es nicht überwältigt. Johannes 1,5
Vielleicht ist das ja genug. Einfach dort zu leuchten, wo man ist.

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„When you wish upon a star”

„When you wish upon a star” ✨

Text und Foto von Jacky am 13. März 2026

Ich weiß manchmal nicht, ob das da oben Sternschnuppen sind oder Raketen.

Und ich glaube, genau das ist das Gefühl dieser Zeit. Diese Ungewissheit, die sich in die Brust setzt und fragt: Was passiert gerade? Was kommt noch? Was kann ich überhaupt tun?

Manchmal sitze ich da und scrolle und lese und fühle mich so klein. So hilflos. Als ob die Welt gerade in einer Sprache spricht, die ich nicht ganz verstehe — aber ahne, dass sie wichtig ist.

Letztens saß ich trostlos im Zug. Einer dieser Momente, wo man nicht weint, aber auch nicht wirklich atmet. Dann lag da ein kleiner christlicher Flyer auf dem Sitz. Ich weiß nicht warum, aber ich hab ihn aufgehoben.

Gott tut das immer wieder. Er flüstert, wenn ich zu laut bin, um zu hören. Er schickt kleine Dinge, die sagen: Ich bin noch hier.

„Der Herr aber ist treu. Er wird euch Kraft geben und euch vor dem Bösen bewahren.” — 2. Thessalonicher 3,3

Ich will ehrlich sein: Das ist manchmal schwer zu glauben. Wenn die Nachrichten schwer sind. Wenn die Bilder zu viel sind. Wenn man nicht weiß, wie man beten soll, weil man nicht mal weiß, wofür genau.

Aber vielleicht ist genau das auch Glaube. Nicht das sichere Wissen. Sondern das Festhalten, auch wenn man nicht sieht.

Ich wünsche mir, dass das da oben Sternschnuppen sind. 🌠Und ich versuche, zu vertrauen, dass Gott das weiß — auch wenn ich es nicht tue.

Wie geht es euch gerade? Habt ihr auch Momente, wo ihr einfach nicht wisst, wie ihr mit allem umgehen sollt? 🤍

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