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Monat: Februar 2026

Wintersonne

Wintersonne

Text und Illustration von Ute am 13. Februar 2026

Ich sitze in dem Café einer sehr großen Klink. Die Wintersonne scheint fahl durch die großen Fenster. Ich begleite die Person, die an diesem Vormittag einen Patiententermin hat. Wir trinken Kaffee und haben Zeit, und ich denke: Gestern war alles noch wie immer. Aber jetzt ist das gestern egal geworden. Und die gemeinsamen Pläne für die Zukunft lösen sich gerade auf.
Wir sitzen beieinander und leben im Heute und im Jetzt. Fast schwerelos fühlt sich das an. Wir genießen den Blick auf die Wintersonne und fühlen uns geborgen und getragen und spüren es ganz deutlich: Alle Zeiten unseres Lebens sind in Gottes Hand, und er wird uns sicher hindurch führen bis ins Ziel, weil er es uns in seinem Wort versprochen hat.
Dies habe ich zu euch geredet, damit ihr in mir Frieden habt. In der Welt habt ihr Bedrängnis; aber seid getrost, ich habe die Welt überwunden! Johannes 16,33

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Gemeinschaft

Gemeinschaft

Text und Foto von Eunicia am 06. Februar 2026

Gerade befinde ich mich in meiner Klausurphase, eine Zeit, in der die Vorbereitung an manchen Tagen ziemlich herausfordernd sein kann. Umso intensiver habe ich das vergangene Wochenende erlebt.

In meiner Gemeinde, dem Gospel Forum Stuttgart, feierten wir die Holy Spirit Night, ein christliches Event, bei dem Menschen aus ganz Deutschland zusammenkommen, um gemeinsam Jesus zu preisen. Diese Tage waren unglaublich segensreich, aber gleichzeitig auch emotional sehr fordernd.

Am Samstag endete die Veranstaltung, und am Sonntag fand bereits wieder unser regulärer Gottesdienst statt. Er war gut, doch ich merkte, wie erschöpft ich innerlich war. Danach gingen wir noch gemeinsam essen, aber ich spürte eine innere Gereiztheit und fühlte mich emotional überladen. Es fiel mir schwer, Gespräche zu führen oder wirklich präsent zu sein.

Und doch wollte ich genau in diesem Moment die Gemeinschaft, die mir geschenkt war, nicht verpassen. Also versuchte ich, sie bewusst zu genießen und dankbar dafür zu sein. Dabei wurde mir neu bewusst, was für ein Segen Freundschaften sind,  besonders die, die ich in letzter Zeit neu schließen durfte. Gerade in solchen Momenten habe ich ein noch tieferes Verständnis für die Bedeutung von Freundschaft und Gemeinschaft gewonnen.

Freundschaften schreiben die leisen Kapitel des Lebens – die, die niemand laut vorliest, aber die am meisten bedeuten. Sie prägen, formen und tragen, durch Zeiten, in denen wir selbst kaum Kraft haben.

Ob die Gemeinschaft innerhalb der Gemeinde, außerhalb davon oder die Gemeinschaft mit Jesus selbst: Sie ermutigt, bestärkt, tröstet und richtet mich immer wieder neu auf. In all dem spiegelt sich für mich die Liebe Gottes wider.

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