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Autor: Danny

Im Zug

Zug des Lebens

Gedicht, Foto und Vortrag von Danny am 27. Februar 2026

Dies ist ein Gedicht, für alle, die das Gefühl kennen, wenn das Leben wieder Mal zu schnell ist.

Ich zieh im Zug durch graues Land,
Die Welt rast schnell vorbei
Nur ich steh still wie eine Wand
Fahr weit, doch bin nicht frei

Dort fliegen Berge, Wälder, Seen
Die würd ich gern besuchen
Doch der Zug lässt mich nicht gehen
Kein Rücktritt, kein Umbuchen

Wir haben die Reise nicht bestellt
Uns fehlen die Papiere
Kein Licht, dass diese Fahrt erhellt
Sind blinde Passagiere

Der Zug, das ist mein Leben
Doch schein ich’s zu verpassen
Was würd ich dafür geben
Die Fahrt jetzt zu verlassen

Und dann hör ich die Stimme
Die sagt: Das Ziel kommt bald
Und ich verharre stille
Weil Hoffnung wieder hallt

Ich weiß, der Zug wird stehen
Genau am richtigen Ort
Und wenn ich ihn werd sehen
Dann will ich nicht mehr fort

„Denn wir sind gerettet auf Hoffnung hin. Die Hoffnung aber, die man sieht, ist nicht Hoffnung; denn wie kann man auf das hoffen, was man sieht? Wenn wir aber auf das hoffen, was wir nicht sehen, so warten wir darauf in Geduld.“ Römer 8,24-25

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Das Alte ist vergangen

Das Alte ist vergangen

Gedicht und Foto von Danny am 09. Januar 2026

Das Alte ist vergangen
Doch das Warten nicht vorbei
In der Vergangenheit verfangen
In Gedanken noch dabei

Das Gestern ist noch mächtig
Doch Gott, der Herr, ist treu
Er macht das Morgen stärker
Ja, er macht alles neu

Vergangen sind die Lasten
Vorbei die Einsamkeit
Vergeben alle Laster
Zu gutem Werk bereit

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Gestern, Morgen und Heute

Gestern, Morgen und Heute

Gedicht und Foto von Danny am 30. August 2024

An die Vergangenheit zu denken, macht mich glücklich. Die Kindheit war behütet und schön. Man fühlte sich frei wie ein junger Vogel, der sicher in seinem Nest hockte, während die Welt einem zu Füßen liegt.

An die Zukunft zu denken, ist dagegen herausfordernd und wird einem leicht zur Falle, wenn man mehr daran denkt als nötig. Man ist erwachsen, gereift, sollte vieles besser wissen, macht sich aber trotzdem leicht Sorgen. Man ist jetzt ein ausgewachsener Vogel, der überall hinfliegen kann, aber auch an viele herausfordernde Orte fliegen muss.

Jesus aber sagt: Sorgt euch nicht um morgen, denn jeder Tag bringt seine eigenen Belastungen. Also verkläre ich weder die Vergangenheit noch lasse ich mich von den Sorgen über die Zukunft beherrschen. Jeder Tag fordert nicht nur genug, sondern hält auch genug für mich bereit, woran ich mich freuen darf und soll. Denn wie schreibt die Bibel in Psalm 118,24! „Dies ist der Tag, den der HERR macht; lasst uns freuen und fröhlich an ihm sein.“

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Der weite Weg

Der weite Weg

Gedicht und Foto von Danny am 03. Oktober 2025

Ein lang ersehnter Tag bricht an
Vor mir liegt eine Reise
Die ich noch gar nicht fassen kann
Doch pocht das Herz schon leise

Komm ich zurück nach Tagen
Vom Weg auf Stock und Stein?
Kann eins nur sicher sagen
Ich werde nicht mehr derselbe sein

Doch will ich in die Weite gehen
Anstatt daheim zu ratzen
Will hinter Horizonte sehen
Lass meinen Glauben wachsen

Gott weitet mir den schmalen Steg
Auf dem ich unruhig stehe
Und ebnet mir den weiten Weg
Damit ich freudig gehe

Psalm 18, Vers 37: Du ebnest den Weg für meine Füße, damit ich nicht stürze.

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