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Autor: Danny

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Warum das Wetter uns nie passt

Gedicht und Foto von Danny am 05. Juni 2026

Mal ist es zu heiß, dann wieder zu kalt, die Luft zu schwül, der Wind zu viel, der Himmel zu oft grau. Und selbst, wenn Temperatur, Bewölkung, Luftdruck, Niederschlag und Wind sich einmal meinen Idealen näheren, so findet sich unverzüglich jemand, dem genau dieses Wetter gegen den Strich geht. Und ärgerlicherweise können wir niemandem daran so richtig die Schuld geben, was die meisten jedoch nicht davon abhält, es trotzdem zu tun. Dann ruft man sich zu: „Wer hat denn dieses Wetter bestellt?“, latent hoffend, man könne doch irgendwie irgendwo wirksame Beschwerde einreichen.
Vielleicht aber ist das Wetter ja genauso wie es sein soll. Wir haben nur verlernt, zweierlei zu sehen. Und zwar erstens, wie oft das Wetter bestens passt. Erst vor kurzem war ich bei einem Sponsorenlauf und alle beklagten sich über den Regen. Doch wurden mit der ständig nieselnden Abkühlung mehr Runden geschafft als in der prallen Sonne. Und zweitens übersehen wir, wie das Wetter uns etwas lehrt, was der Zeitgeist allzu sehr erschwert. Denn während wir uns an allen Ecken und Kanten des Lebens einreden, wir könnten die Dinge abrunden und individualisieren, lehrt uns Gottes Schöpfung immer wieder:
„Am guten Tag sei guter Dinge. Und am schlechten Tag bedenke; diesen hat geschaffen wie jenen, damit der Mensch nicht weiß, was künftig sei.“ Prediger 7,14

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Große Berge, kleine Menschen

Geschrieben und vorgetragen von Danny 17. April 2026

Wenn ich den Himmel betrachte und das Werk deiner Hände sehe – den Mond und die Sterne, die du an ihren Platz gestellt hast –, wie klein und unbedeutend ist da der Mensch und doch denkst du an ihn und sorgst für ihn! (Psalm 8,4-5)
Nach langem durfte ich endlich wieder einmal Berge sehen. Gewaltige Massen von Stein, deren Furchen davon zeugen, dass sie einst unter Wasser gelegen haben müssen. Gebilde aus hartem Stein, zusammengeschoben, als würde ein Kind am Strand eine Sandburg bauen.
Staunend wanderte ich auf diesen kolossalen Brocken. Ein kleiner Mensch auf so unendlicher Weite, das man sich leicht darin verlieren kann, und doch bin ich weder verloren noch vergessen. Die Landschaft meiner Zellen, Gene und Gedanken ist für mich zerklüftet wie die Weite vor mir, und doch weiß ich; der die Berge verschiebt und kennt, weiß auch über mich Bescheid, besser als ich es selbst je tun werde. Und ich komme zum Ziel, selbst, wenn ich den Weg nicht weiß, den Gipfel nicht sehe oder den Halt verliere.
„HERR, unser Herrscher, herrlich ist dein Name auf der Erde!“ (Psalm 8,10)

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Im Zug

Zug des Lebens

Gedicht, Foto und Vortrag von Danny am 27. Februar 2026

Dies ist ein Gedicht, für alle, die das Gefühl kennen, wenn das Leben wieder Mal zu schnell ist.

Ich zieh im Zug durch graues Land,
Die Welt rast schnell vorbei
Nur ich steh still wie eine Wand
Fahr weit, doch bin nicht frei

Dort fliegen Berge, Wälder, Seen
Die würd ich gern besuchen
Doch der Zug lässt mich nicht gehen
Kein Rücktritt, kein Umbuchen

Wir haben die Reise nicht bestellt
Uns fehlen die Papiere
Kein Licht, dass diese Fahrt erhellt
Sind blinde Passagiere

Der Zug, das ist mein Leben
Doch schein ich’s zu verpassen
Was würd ich dafür geben
Die Fahrt jetzt zu verlassen

Und dann hör ich die Stimme
Die sagt: Das Ziel kommt bald
Und ich verharre stille
Weil Hoffnung wieder hallt

Ich weiß, der Zug wird stehen
Genau am richtigen Ort
Und wenn ich ihn werd sehen
Dann will ich nicht mehr fort

„Denn wir sind gerettet auf Hoffnung hin. Die Hoffnung aber, die man sieht, ist nicht Hoffnung; denn wie kann man auf das hoffen, was man sieht? Wenn wir aber auf das hoffen, was wir nicht sehen, so warten wir darauf in Geduld.“ Römer 8,24-25

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Das Alte ist vergangen

Das Alte ist vergangen

Gedicht und Foto von Danny am 09. Januar 2026

Das Alte ist vergangen
Doch das Warten nicht vorbei
In der Vergangenheit verfangen
In Gedanken noch dabei

Das Gestern ist noch mächtig
Doch Gott, der Herr, ist treu
Er macht das Morgen stärker
Ja, er macht alles neu

Vergangen sind die Lasten
Vorbei die Einsamkeit
Vergeben alle Laster
Zu gutem Werk bereit

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