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Autor: Danny

Alles wird neu

Alles wird neu

Gedicht und Foto von Danny am 21. März 2025

Tote Äste blühen wieder
In der Wüste fällt der Regen
Stumme Lippen singen Lieder
Taube Ohren hören Segen

Müde Böden tragen Frucht
Matte Menschen leuchten hell
Dunkelheit ergreift die Flucht

Lahme Füße werden schnell
Drum denk ich nicht mehr zurück
Und schaue nur nach vorne
Alles wandelt Stückt für Stück

Sich zu einer schönen Krone
Nun lass bei Gott ich meine Sorgen
Denn er ist für immer treu
Warte hoffnungsvoll auf Morgen
Gott macht alle Dinge neu

„Seht hin; ich mache etwas Neues; schon keimt es auf. Seht ihr es nicht?
Ich bahne einen Weg durch die Wüste und lasse Flüsse in der Einöde entstehen.“ Jesaja 43,19

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Kriechend

Kriechend

Gedicht gelesen von und mit Danny am 07. Februar 2025

Kriechend kommt sie, leis‘ und still
Von hinten schleicht sie an
Mich beißend blenden, was sie will
Damit nicht seh’n ich kann
Es ist die Sorge, die mich fängt
Die mich arglos überfällt
Meinen Blick ganz auf sich lenkt
Und vom Glauben mich abhält
Doch mich fressen kann sie nicht
Die Zähne sind in Wahrheit stumpf
Sorgen wandeln sich im Licht
Zu glauben ist mein größter Trumpf
Ich werf‘ die Sorge ganz auf ihn
Denn er sorgt für mich
Lasse mich nicht runterziehen
Und die Sorge wich
Schaut die Vögel an. Sie müssen weder säen noch ernten noch Vorräte ansammeln, denn euer himmlischer Vater sorgt für sie. Und ihr seid ihm doch viel wichtiger als sie.
Können all eure Sorgen euer Leben auch nur um einen einzigen Augenblick verlängern? Nein.
Matthäus 6,26-27

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Es lag ein Päckchen unterm Baum

Es lag ein Päckchen unterm Baum

Gedicht und Fotos von Danny am 13. Dezember 2024

Es lag ein Päckchen unterm Baum,
ganz schlicht verpackt, man sah es kaum.
Kein Funkeln, das die Freude weckt,
will man wissen, was drinnen steckt?
Doch öffne ich‘s und staune sehr,
wo kommt denn dies Geschenk nur her?
Jemand hat an mich gedacht
Der mich kennt, und um mich wacht
Freude möchte in mir blüh‘n,
wie Sterne, die im Dunkeln glüh‘n.
Freude, die mich tief bewegt,
mein Leben hält, die Seele trägt.
So kommt Gott in diese Welt
Als ein Kind, und doch als Held
Unscheinbar und so klein
Doch wer ihn aufnimmt, ist ganz sein.

Er kam in die Welt, die ihm gehört, und sein eigenes Volk nahm ihn nicht auf. All denen aber, die ihn aufnahmen und an seinen Namen glaubten, gab er das Recht, Gottes Kinder zu werden.
Johannes 1,11-12

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Das Jahr neigt sich dem Winter zu

Das Jahr neigt sich dem Winter zu

Text und Fotos von und mit Danny am 25. Oktober 2024

Das Jahr neigt sich dem Winter zu und kleidet die Welt in
herbstliche Farben.
Ich selbst sehe den Herbst des Lebens kommen.
Statt herbstlichem Rot wechsle ich in ein verräterisches Grau.
Nur anders als bei den Jahreszeiten folgt auf meinen Winter
kein neuer Frühling,
jedenfalls nicht auf Erden.
Wann sind die besten Jahre eines Menschen? Wann ist seine
Blütezeit? Geht diese Zeit zu Ende, während ich dennoch mein
Dasein fristen muss, wie ein kahl gefressener Baum, bangend,
der Wind möge einen nicht zu früh entwurzeln, obwohl man
weder Früchte trägt noch Schatten spendet?
Kann ich nicht eine Tanne sein? Die blüht nicht nur zur
Sommerzeit.
Obwohl man sich ein Blühen auch lebhafter vorstellen kann.
Geht es überhaupt darum, zu blühen? Für manche Pflanzen
unerlässlich, damit sie bestäubt werden und fortbestehen.
Doch wozu?
Eine Wiese blüht im Frühling, nur um noch im selben Jahr zu
verdorren. Alles, um das Auge des Menschen kurz zu erfreuen
ein Bild für den Kreislauf des Lebens zu geben.
Sagt Gott mir nicht, ich bin viel mehr als eine Blume?
Sagt er mir nicht, dass wenn selbst die kurzlebigen Blumen ihre
Blütezeit durch den Schöpfer kriegen, er umso mehr an mich
denkt?
Nicht eine Blume würde blühen, wenn Gott es nicht so wollte.
Meine Blütezeit ist keine Frage meines Alters, sondern der Wille
meines Schöpfers.
Kinder und Säuglinge können durch Gott Feinde zum
Schweigen bringen.
Das Alter eines Menschen hat Gott noch nie aufgehalten.
Ich will nicht zum Selbstzweck blühen. Ich will Anteil haben an
Gottes Taten.
Er soll blühen und ich will staunen.

So spricht der HERR: »Der Weise soll nicht auf seine Weisheit stolz sein, der Mächtige nicht auf seine Macht und der Reiche nicht auf das, was er besitzt. Wer sich rühmen will, soll sich nur wegen dieser einzigen Sache rühmen: dass er mich kennt und begreift, dass ich der HERR bin! Jeremia 9,22-23

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