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Autor: Ute

Ins Herz sehen

Ins Herz sehen

Text und Video von Ute am 03. April 2026

seit Kurzem habe ich eine neue und schöne künstlerische Herausforderung entdeckt: Personen zu malen, die ich oft nicht persönlich kenne. Es macht mir große Freude, die Person vorab zu sprechen und Skizzen und Fotos von ihnen zu machen. Ich mache mir quasi ein Bild von ihr und versuche anschließend meinen Eindruck von der Persönlichkeit in das Gemälde hineinzulegen.
Über Tage hinweg an der Staffelei fühlt es sich auch an, als nähere ich mich dieser Person; ein spannender Prozess.
Doch mir wird auch klar, als Mensch sehe ich bloß was vor Augen ist. Nur Gott allein sieht in unsere Herzen hinein, und Jesus Christus war aus Liebe zu uns bereit, unsere Sünden auszulöschen und an unserer Stelle zu sterben, wenn wir bereit sind, zu ihm zu kommen und um Vergebung zu bitten.
“Als wir Gott noch feindlich gegenüberstanden, hat er uns durch den Tod seines Sohnes mit sich selbst versöhnt. Wie viel mehr werden wir, da wir jetzt Frieden mit Gott haben, am Tag des Gerichts bewahrt bleiben, nachdem ja Christus auferstanden ist und lebt.” Römer 5:10

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Wintersonne

Wintersonne

Text und Illustration von Ute am 13. Februar 2026

Ich sitze in dem Café einer sehr großen Klink. Die Wintersonne scheint fahl durch die großen Fenster. Ich begleite die Person, die an diesem Vormittag einen Patiententermin hat. Wir trinken Kaffee und haben Zeit, und ich denke: Gestern war alles noch wie immer. Aber jetzt ist das gestern egal geworden. Und die gemeinsamen Pläne für die Zukunft lösen sich gerade auf.
Wir sitzen beieinander und leben im Heute und im Jetzt. Fast schwerelos fühlt sich das an. Wir genießen den Blick auf die Wintersonne und fühlen uns geborgen und getragen und spüren es ganz deutlich: Alle Zeiten unseres Lebens sind in Gottes Hand, und er wird uns sicher hindurch führen bis ins Ziel, weil er es uns in seinem Wort versprochen hat.
Dies habe ich zu euch geredet, damit ihr in mir Frieden habt. In der Welt habt ihr Bedrängnis; aber seid getrost, ich habe die Welt überwunden! Johannes 16,33

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Mehr als ein Sofa

Mehr als ein Sofa

Text und Illustration von Ute am 26. Dezember 2025

Wir haben unser Wohnzimmer renoviert, endlich. Es war eine gute Gelegenheit, unser altes Sofa gleich mit zu entsorgen. Einige Tage später betraten wir ein Möbelgeschäft mit einer konkreten Vorstellung von unserem neuen Sitzmöbel. Zunächst fanden wir nicht das Passende. Als wir gerade gehen wollten, entdeckten wir unser neues Sofa. Mein Mann und ich waren uns schnell einig – das soll es sein.
Der Verkäufer konnte uns dazu einen günstigen Preis machen mit dem Hinweis, dass es eine Lieferzeit von 10 Wochen haben wird. Was? 10 Wochen ohne Sofa im Wohnzimmer? Wir waren geschockt, aber auch verliebt in dieses Sofa. So ließen wir uns auf das Erlebnis ein – 10 Wochen sitzen in unseren Balkonstühlen. Es war eine anstrengende Zeit und Freunde wollten uns helfen und boten uns Ersatzmöbel an, aber das ganze Hin und her war uns zu viel Aufwand.
Heute sitze ich gemütlich auf dem Sofa und ziehe mein Resümee nach diesem 10-wöchigen Ausharren:
Ohne Sofa fehlt mir ein wichtiges Stück Lebensgefühl.
Ein Sofa ist eine Annehmlichkeit, die ich bisher als viel zu selbstverständlich angesehen habe.
Ich bin dankbar und es macht mich demütig erahnen zu dürfen, wie zerbrechlich unsere Lebensumstände eigentlich sind.

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Lautloses Tosen

Lautloses Tosen

Text und Illustration von Ute  am 07. November 2025

In letzter Zeit ist mir etwas aufgefallen. Stets bin ich in meinen Gedanken damit beschäftigt gewesen zu planen, was alles nötig sei und was ich dafür zu tun habe. Die vielfältigen Überlegungen nahmen mein Denken und die Gefühle ein und führten zu einem inneren Sturm.
Heute Morgen nehme ich mir endlich genügend Zeit, um zu Gott zu kommen. Im Gebet ganz wortlos, beruhigt sich nach einiger Zeit mein Gedankensturm. Bei Gott darf ich Sein. Und er lässt es mich erkennen; die Stille vor Gott bringt neuen Frieden und Orientierung. Und mein Sturm beruhigt sich. Gott will seinen Kindern immer wieder neue Ruhe schenken, um uns auf unserem Weg zu leiten.
Warum bist du betrübt, meine Seele, und bist so unruhig in mir? Hoffe auf Gott! Denn ich werde ihm noch danken, dass er meine Hilfe und mein Gott ist. Psalm 42, 12

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