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Autor: Ute

Automatisch gespeicherter Entwurf

Die Freude am Spielen

Text und Foto von Ute am 10. Juli 2026

Vor Kurzem malte ich an einem größeren Gemälde auf Leinwand.
Am Tag der Fertigstellung bekam ich plötzlich verschiedene Überlegungen, wie ich das Bild noch verändern könnte, obwohl bereits alles sehr gut passte. Ich war verunsichert, überlegte hin und her und kam nicht weiter. Ich betete und machte eine Pause. Mein Blick fiel auf 2 Steine, die ich irgendwann eingesammelt hatte, um sie anzumalen.
Mit Farbe und Pinsel begann ich die Steine zu bemalen, ohne mir Gedanken darüber zu machen, was ich malen wollte – einfach malen und loslassen. Neue Freude stieg in mir auf, einfach los zu malen. Dabei erkannte ich, dass mich Gott daran erinnerte, mich nicht von meinem Verstand bestimmen zu lassen, sondern dass es Gott wichtig ist, mir Freude beim Malen zu schenken, weil er mit ihm zusammen arbeiten will. Ich konnte gelöst und mit neuer Freude das Gemälde an diesem Tag vollenden. Diese Lektion will ich nicht wieder vergessen, danke Jesus!

Verlass dich nicht auf deinen eigenen Verstand, sondern vertraue voll und ganz dem Herrn! Sprüche 3:5

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Erwartungen an andere

Text und Zeichnung von Ute am 22. Mai 2026

Ob bewusst oder unbewusst, die Erwartungen an andere prägen unsere Beziehungen. Bei mir ist das nicht anders. Auffällig wird das in der Kommunikation mit anderen, besonders in den Momenten, wenn meine Erwartung vom Gegenüber nicht erfüllt werden. Schnell entstehen Missverständnisse, Enttäuschungen und all das führt zu Verletzungen. Dabei sind die unausgesprochenen Erwartungen am gefährlichsten, weil dadurch leicht falsche Vorstellungen entstehen, von denen der andere nichts wissen kann und womöglich gar nicht bereit ist zu erfüllen. Wenn davon wichtige Lebensentscheidungen betroffen sind, kann das zu einem Fiasko führen. Mit solchen falschen Vorstellungen hatte ich zu kämpfen, doch schenkte mir Gott die Weisheit, diese Fehleinschätzung rechtzeitig zu erkennen und das Gespräch zu suchen. Ich danke Gott dafür.

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Ins Herz sehen

Ins Herz sehen

Text und Video von Ute am 03. April 2026

seit Kurzem habe ich eine neue und schöne künstlerische Herausforderung entdeckt: Personen zu malen, die ich oft nicht persönlich kenne. Es macht mir große Freude, die Person vorab zu sprechen und Skizzen und Fotos von ihnen zu machen. Ich mache mir quasi ein Bild von ihr und versuche anschließend meinen Eindruck von der Persönlichkeit in das Gemälde hineinzulegen.
Über Tage hinweg an der Staffelei fühlt es sich auch an, als nähere ich mich dieser Person; ein spannender Prozess.
Doch mir wird auch klar, als Mensch sehe ich bloß was vor Augen ist. Nur Gott allein sieht in unsere Herzen hinein, und Jesus Christus war aus Liebe zu uns bereit, unsere Sünden auszulöschen und an unserer Stelle zu sterben, wenn wir bereit sind, zu ihm zu kommen und um Vergebung zu bitten.
“Als wir Gott noch feindlich gegenüberstanden, hat er uns durch den Tod seines Sohnes mit sich selbst versöhnt. Wie viel mehr werden wir, da wir jetzt Frieden mit Gott haben, am Tag des Gerichts bewahrt bleiben, nachdem ja Christus auferstanden ist und lebt.” Römer 5:10

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Wintersonne

Wintersonne

Text und Illustration von Ute am 13. Februar 2026

Ich sitze in dem Café einer sehr großen Klink. Die Wintersonne scheint fahl durch die großen Fenster. Ich begleite die Person, die an diesem Vormittag einen Patiententermin hat. Wir trinken Kaffee und haben Zeit, und ich denke: Gestern war alles noch wie immer. Aber jetzt ist das gestern egal geworden. Und die gemeinsamen Pläne für die Zukunft lösen sich gerade auf.
Wir sitzen beieinander und leben im Heute und im Jetzt. Fast schwerelos fühlt sich das an. Wir genießen den Blick auf die Wintersonne und fühlen uns geborgen und getragen und spüren es ganz deutlich: Alle Zeiten unseres Lebens sind in Gottes Hand, und er wird uns sicher hindurch führen bis ins Ziel, weil er es uns in seinem Wort versprochen hat.
Dies habe ich zu euch geredet, damit ihr in mir Frieden habt. In der Welt habt ihr Bedrängnis; aber seid getrost, ich habe die Welt überwunden! Johannes 16,33

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