Autor: Miriam

Allezeit Jahwe

Allezeit Jahwe

Lied und Text von Miriam am 30. Dezember 2022

Und wieder ist ein Jahr vergangen. Ein Jahr, dass für mich neben intensiven Momenten, unerwarteten Überraschungen und neuen Herausforderungen auch manchen Wandel in einigen Lebensbereichen mit sich gebracht hat. Wenngleich doch um mich herum und auch in mir selbst reichlich in Bewegung ist und sich äußerlich unentwegt so viel verändert, so darf ich gewiss sein, dass mein Gott stetig bleibt. Mein Gott heißt Jahwe und Sein Name ist Seine verbindliche Zusage – Er war, Er ist und Er bleibt und das unveränderlich! Darüber werde ich auch im kommenden Jahr fortgesetzt staunen …

„Du, Jahwe, bleibst in Ewigkeit, dein Thron hat für immer Bestand!“ (Klagelieder 5,19)

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Kentern oder Segeln lernen

Kentern oder Segeln lernen

Text und Bild von Miriam am 11. November 2022

Unerwartet fordert das Leben einen manchmal heraus, gewohnte Haltetaue zu kappen, den vertrauten Hafen zu verlassen und mit dem Lebensboot in die Weiten zu neuen ungewissen Ufern aufzubrechen. Unterwegs findet man sich nicht selten in unruhigem Fahrwasser und inmitten bedrohlicher Wellen wieder. Welch Privileg ist es doch, dass ich allezeit Blickkontakt mit dem halten kann, dem Wind und Wellen gehorchen und der weiß, wie man sich über Wasser hält, ja sogar wie man auf diesem laufen kann. So darf ich alle Ängste über Bord werfen, denn mit meinem Gott kann ich in allen Herausforderungen mutig segeln lernen und brauche mich selbst vor dem Kentern nicht zu fürchten. Ganz gleich, ob mein Lebensboot heftigen Stürmen ausgesetzt ist: Ich weiß, mein Gott, der alle Macht im Himmel und auf Erden hat, wird immer mit mir sein und mich nie aus den Augen verlieren, selbst wenn ich mal in den Tiefen versinke!

„Musst du durchs Wasser gehen, so bin ich bei dir; auch in reißenden Strömen wirst du nicht ertrinken.“ Jesaja 43,2

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Vergib du mir

Vergib du mir

Lied und Text von Miriam am 21. September 2022

Unüberwindbar scheint mir immer wieder der Berg meiner Niederlagen, auf dem sich all die hässlichen Scherben türmen, die ich durch mein fortwährendes Versagen in meinem Leben angehäuft habe. Jedes einzelne Bruchstück klagt mich gnadenlos der Unvollkommenheit an, löst in mir Angst und Scham aus. So manches Mal versuche ich deswegen meine Schuld beiseite zu kehren, vor Anderen zu verstecken oder nicht hinzusehen und meine Übertretungen zu ignorieren. Trotz meiner Verleugnung bleibt die bedrückende Last dann jedoch in mir selbst bestehen und knechtet mich unaufhörlich. Und so wende ich mich voller Dankbarkeit Jesus zu, der mich trotz meiner Fehler und Unzulänglichkeiten liebt, für meine Schuld mit Seinem Leben bezahlt hat und der immer wieder neu all die Scherben aus meinem Leben entfernen und mich frei machen möchte.

„Wenn wir aber unsre Sünden bekennen, so ist er treu und gerecht, dass er uns die Sünden vergibt und reinigt uns von aller Ungerechtigkeit.“ (1 Johannes 1,9)

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Nimm Du in mir zu

Nimm Du in mir zu

Text und Bild von Miriam am 05. August 2022

Ich erfreue mich jedes Jahr neu an der Sommerzeit! Die warmen Temperaturen spornen mich an, gemeinsam mit meinen Lieben, loszuziehen um Oasen der Freude, des Genusses oder der Ruhe aufzusuchen und dem Alltagstress für eine Weile zu entfliehen. Wenn ich mich dann nach so manch wundervollen Auszeiten dankbar vor den Spiegel stelle, muss ich oftmals erst einmal lächelnd schmunzeln: Man sieht es mir äußerlich an, dass ich das Leben eine Zeit lang etwas bewusster genossen habe. Ach, wie sehr sehne ich mich doch danach, dass man mir auch ebengleich all jene gehaltvollen Oasen ansehen würde, die ich in der einzigartig belebenden Gegenwart von meinem Gott verbringe und die mich innerlich verändern und zunehmen lassen:

In den Tiefen meiner selbst suche ich nach Dir,

um Deine unvergleichliche Handschrift zu sehen.

Mein Seelenbild und jeden Gedanken spiegelst Du mir,

hilfst mir all das Verborgene zu verstehen.

 

Aus mir heraus bin ich niemals gut genug,

kann allein nichts Lebenspendendes vollbringen.

Der Wunsch nach mehr wächst mit jedem Atemzug,

wohl soll alles in mir und aus mir heraus für Dich klingen.

 

Das, was ich brauch bist Du,

so nimm Du in mir zu.

Entmachte das, was Dich nicht ehrt,

stärke das, was ewig währt.

Regiere Du mein ganzes Sein,

denn unverkennbar bin ich Dein.

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