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Nacht Licht

Nacht Licht

Ein Poetry und Bild von Jana am 14. Januar 2022

Diese Zeilen sollen all die Menschen ermutigen, die durch Schweres gegangen sind oder gehen. Inspiriert haben mich dabei auch Auszüge aus Psalm 139.

Du machst die schwärzesten Momente meiner dunklen Nacht zu Licht.

Du kommst in meine Dunkelheit hinein:

In all die kreisenden Fragen, meine Angst und Not; in all das Leid, den Kummer und den Schmerz.

Du findest mich in jedem dieser Schatten und auch in meinem einsamen Versteck.

Auch dann, wenn ich Dich nicht mehr sehen kann, so siehst Du mich.

Du verstehst, Du weinst mit. Mittendrin bist Du – niemals fern!

Du bist einfach da. Ganz real und konstant, spürbar nah.

Du hältst alles aus – mich und meine Umstände.

Du bleibst – selbst wenn andere gehen. Du gehst mit mir durch alles hindurch.

Und wünschte ich mir, die Dunkelheit möge mich völlig verschlucken,

so wäre all diese Dunkelheit nicht finster bei Dir.

Denn in Deinem Beisein wird meine Nacht allmählich zum Licht.

Du wirst mir zum Licht, wie eine leuchtende Laterne. Ich spüre Wärme, echte Hoffnung und Trost.

Für Dich ist keine Nacht zu dunkel.

Denn Dein Licht, Gott, leuchtet in jeder Art von Nacht.

Selbst dann, wenn meine Nacht schwärzer ist als schwarz.

Du sagst: „Ich bin mit dir! Ich bin für dich!“

Angst, die geht.

Hoffnung, die bleibt.

Der musikalische Beitrag ist von meinem Bruder Andy.

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EINS

EINS

Text und Lied von Birgit am 07. Januar 2022

Es wird mir immer wichtiger, das wichtig zu nehmen, was Jesus wichtig ist: und was Jesus richtig wichtig ist, drückt er in seinem Gebet aus, das er an Gott, seinen Vater, richtet, kurz bevor er gefangengenommen wurde. Es ist die ernstliche Bitte um Einheit, dass wir eins sein sollen, ja, so eins, wie Jesus mit seinem Vater im Himmel. (Johannes 17,22)

Kein Wunder, dass Jesus das so wichtig ist und dass er da sogar für uns betet; denn Einheit zu schaffen und zu erhalten ist wohl eine der größten und umkämpftesten Herausforderungen in unserem Leben. In der weltweiten Gemeinde, in den Familien und allen anderen Beziehungen in unserem Leben, gerade auch in dieser krisenhaften Zeit. Vor kurzem traf ich einen Bekannten beim Einkaufen, der total traurig erzählte, dass diese ganze Corona -Impf-Thematik wie ein Riss durch seine Familie geht.

Vor einigen Jahren habe ich das Lied „Eins“ geschrieben, wo ich im Prolog eine rhetorische und sehnsuchtsvolle Frage gestellt habe: „Was wäre, wenn wir jeden Tag neu in das Gebet seines geliebten Sohnes [Jesus] mit einstimmen würden, dass wir eins seien, wie er mit seinem Vater eins ist?“ Ich glaube, dass es ein gesegnetes, kraftvolles, friedvolles Jahr werden würde, und dass wir das sogar mit Gottes Hilfe real erleben können. Und genau das wünsche ich euch und mir im neuen Jahr 2022.

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Auf seinen Schultern

Auf seinen Schultern

Text und Bild von Dotti am 31. Dezember 2021

Ich weiß nicht, wie es Euch geht, aber ich kann auf weite Teile des letzten Jahres durchaus verzichten. Zu lang, zu mühsam, zu eingschränkt, zu isoliert… auch wenn es viele, viele schöne Momente gab, die ich nicht missen möchte.

Was kommt jetzt? Schauen wir bang und müde auf das kommende Jahr oder stimmen wir leise mit Dietrich Bonhoeffer ein, der in der dunkelsten Stunde seines Lebens voller Hoffnung schrieb:

„Von guten Mächten wunderbar geborgen

erwarten wir getrost, was kommen mag.

Gott ist mit uns am Abend und Morgen

und ganz gewiß an jedem neuen Tag.“

Ich hab mich für die Hoffnung entschieden, weil ich weiß, dass Gott meine Lasten auf seine Schultern lädt und voraus geht. Ich halte mich an ihm fest und gehe einfach mit.

Ich wünsche uns allen ein frohes und gesegnetes Jahr 2022. Voller Hoffnung und Vorfreude.

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Wenn Nebel aufzieht

Wenn Nebel aufzieht

Gedicht und Foto von Danny am 24. Dezember 2021

Ich laufe durch Nebel, die Sicht ist versperrt
Kalt ist die Luft, doch mach’ ich nicht kehrt
Ich kenne mein Ziel! Hab’ die Richtung gesehen
Ich trotze der Angst und werd’ weitergehen

Seh’ andere kommen und höre sie sagen:
Es hat keinen Sinn sich weiter zu plagen
Man kann nur finden, was man auch sieht
Wird Zeit, dass man mit der Masse zieht

Doch ich halt’ den Kurs, geh’ immer weiter
Mein Weg wird schmaler, die Abgründe breiter
Ich geh’ nicht im Schauen, sondern im Glauben
Folge dem Herzen, nicht meinen Augen

Der Weg zieht sich. Der Nebel wird dichter.
Vermisse die Wärme, vermisse die Lichter!
Und nun nagen Zweifel und ich bin verwirrt
Beißend der Wind! Habe ich mich geirrt?

So wie die Sonne, ist mein Ziel mir verborgen
Muss beidem vertrauen, anstatt mich zu sorgen
Wer nur glaubt, wenn er die Sonne auch sieht
Kommt niemals weiter, wenn Nebel aufzieht

„Wir wandeln im Glauben und nicht im Schauen.“ (2 Korinther 5,7)
„Doch wer bis zum Ende durchhält, wird gerettet werden.“ (Matthäus 24,13)

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