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Schlüssel zum Leben

Schlüssel zum Leben

Text und Foto von Stephanie am 18. April 2025

In den letzten Tagen waren mein Mann und ich im Allgäu. Dort zwischen 800 und 900 Metern Höhe ist der Frühling später als bei uns im Taunus. So hatte ich dieses Jahr zweimal Frühling.

Eine Blume, an der wir beim Wandern immer wieder vorbeikamen, war die Schlüsselblume. Ein kleines, in die Höhe wachsendes Blümchen, dessen Blüten sich wie im Schlüsselbund anordnen und die herrlich hellgelb leuchten und den Winter damit endgültig verscheuchen.

Immer wieder habe ich über diese kleine Blume mit den primelartigen Blättern gestaunt. Wie schön und anmutig sie aussieht! Wie aufrecht sie steht, auch wenn es rings um sie her noch gar nicht wie Frühling aussah.

Die Schlüsselblumen haben mich als Zeichen des Frühlings und des Lebens an Ostern erinnert. Jesus ist gestorben. Winter. Dunkel. Hoffnungslosigkeit. Keine Schlüsselblume in Sicht. Aber dann ist Jesus auferstanden. Der Frühling ist da, das Leben, die Hoffnung. Die Schlüsselblume.

Jesus als Schlüssel zum Leben. Zum Aufatmen. Zum Hoffen. Das feiere ich zu Ostern.

Dir frohe, hoffnungsvolle und gesegnete Ostertage!

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Freude

Freude

Text und Foto von Jana am 11. April 2025

Letzte Woche hatte ich Geburtstag …
… was für eine wundervolle Woche gefüllt mit lieben Glückwünschen, Sonnenschein,
wertvollen Begegnungen und einem Geburtstagskuchen!
Ich feiere mein Leben
Und gleichzeitig Dich
Ich feiere die Freude, die Fülle, Dein Licht
Noch bevor ich war, – warst Du da – und sahst mich
Du hast mich schon immer gewollt und geliebt
Immer bist Du für mich
Bei Dir darf ich weinen, tanzen, lachen, – einfach nur sein
Gedanken des Friedens und der Hoffnung hast Du über mich
Ich kann nur DANKE sagen, Jesus
Für jeden Segensregen den Du mir schenkst!

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Veränderung

Veränderung

Text und Bild von Jacky am 04. April 2025

»Wird es je besser?« In letzter Zeit wurde mir diese Frage öfter gestellt, und ich kann von ganzem Herzen sagen: »Ja, das wird es.«
Als ich damals so dachte, führte mich Gott auf einen Weg der großen Veränderung. Ich begann meine Therapie, lernte, schlechte Verhaltensmuster abzulegen, und durfte neue kennenlernen.
Danach fühlte es sich schon besser an, doch es kam eine Zeit nach all dem Neuerlernen, Vergessen und Vergeben, die auf ihre eigene Art sehr aufregend und gleichzeitig auch ängstlich war. Nach diesem Prozess stand ich vor der Frage: »Ja, und jetzt? Wer bin ich eigentlich?«
Sich neu zu entdecken und sich selbst in Gott wiederzufinden, war spannend und erforderte Mut. Schließlich sind Veränderungen oft ganz schön gruselig und herausfordernd. Dennoch durfte ich mich umsehen durch Gott und die Menschen, die er mir in den Weg stellte, neue Inspirationen schöpfen und mich neu erfinden.
Es ist immer noch ein Prozess, schließlich gibt es keinen Stillstand. Aber ja, damals musste ich mich für diese Veränderung entscheiden, und ich kann sagen: »Ja, es wird besser.« Ich bete für dich, dass du den Mut zur Veränderung findest.

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Kairos Momente

Kairos Momente

Text und Illustration von Dotti am 28. März 2025

„Kairos (altgriechisch Καιρός Kairós, deutsch ‚das rechte Maß, die gute Gelegenheit‘) ist ein Begriff für den günstigen Zeitpunkt einer Entscheidung dessen ungenutztes Verstreichen nachteilig sein könnte. […]. Im Neuen Testament bedeutet Kairos „die festgesetzte Zeit im Plan Gottes“, die Zeit, in der Gott handelt.“ Quelle: Wikipedia
Was wäre wohl passiert, wenn Mose damals nach dem Auszug aus Ägypten (nachzulesen in 2. Mose 14) den Moment verpasst hätte, mit dem Stab auf das rote Meer einzuschlagen? Vermutlich wäre vom dem Volk Israel nicht viel übrig geblieben. Würde es das heutige Jerusalem geben, wenn der Schafhirte David nicht den Mut gehabt hätte, sich dem Riesen Goliath entgegen zu stellen (1. Samuel 17)? Hätte sich das Evangelium in der Welt so verbreiten können, wenn sich die Apostel nicht aufgemacht hätten, Jerusalem zu verlassen?
„Was wäre, wenn nicht…“ daran denke ich in letzter Zeit häufig, wenn ich über das vergangene Jahr nachdenke. Wenn mir vor 12 Monaten jemand erzählt hätte, ich würde heute 2 Stunden entfernt von meinem damaligen Wohnort an einem neuen Arbeitsplatz sein und in einer fremden Wohnung diese Zeilen schreiben, hätte ich laut gelacht. Nie hätte ich das gedacht Aber im Prinzip ist dieser Weg, den ich eingeschlagen habe, nichts weiter als die Abfolge eines „Kairos“ Momentes nach dem anderen. Vieles war mit Fragen und Beten verbunden, aber es endete immer in dem einen Augenblick, wo ich nach vorne sah und eine Entscheidung traf.
Ich bin so dankbar für Gottes Führung und für den Mut, immer wieder stehen zu bleiben und auf den nächsten Moment zu warten.Und ich bin gespannt, wie es weiter geht.

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