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Kunst als Inspiration im Glauben

Kunst als Inspiration im Glauben

Text und Foto von Jacky am 17. Oktober 2025

„Herr, wohin sonst sollten wir gehen?“ – Gedanken zwischen Bibel und Musik
Ich glaube, dass Gott sich auch durch Kunst zeigt – nicht als Ersatz für sein Wort, sondern als Resonanzraum. Als Echo seiner Wahrheit in den Tiefen unserer Seele.
Wenn ich also frage: „Herr, wohin sonst sollten wir gehen?“ – Dann finde ich die Antwort manchmal in einem Vers. Und manchmal in einem Lied, das mich daran erinnert, warum ich diesen Weg gehe.
Ein Lied kann manchmal mehr ausdrücken als eine Predigt. Eine Melodie kann trösten, herausfordern oder einfach ein stilles „Ich bin da“ sein. Wenn ich etwa Zeilen höre wie:
„Wohin sonst sollten wir gehen? Wo auf der Welt fänden wir Glück?“(Albert Frey)
…dann, merke ich, wie diese einfache Frage mein Innerstes trifft. Nicht nur als poetischer Ausdruck, sondern als tiefes Glaubensbekenntnis. Es ist ein Lied, das den Bibelvers aus Johannes 6,68 nicht nur wiedergibt, sondern lebendig macht.
Ich glaube, Gott redet durch viele Wege. Natürlich vor allem durch sein Wort – klar und verlässlich. Aber manchmal braucht es ein Bild, eine Melodie, ein Gedicht, das die Tür zu diesem Wort aufstößt. Kunst wird dann nicht zum Ersatz, sondern zur Einladung.
Wenn ich male, schreibe oder einfach Musik höre, ist das für mich auch eine Form von Gebet. Ein ehrliches, suchendes, manchmal auch schweigendes Gebet. Und manchmal ist es eben ein Lied, das mich daran erinnert, dass ich bei Jesus bleibe – nicht, weil ich alles verstehe, sondern weil ich weiß: Er hat Worte des ewigen Lebens.

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In der Welt habt ihr Angst

In der Welt habt ihr Angst

Text und Zeichnung von Dotti am 10. Oktober 2025

Es gibt Tage, da habe ich wenig Lust, Nachrichten zu schauen oder das Radio anzuschalten. Ich mache es trotzdem, weil es wenig Sinn macht, den Kopf in den Sand zu stecken und sich nicht zu informieren, was so in der Welt los ist.

Inflation, Kriege ganz dicht vor unserer Haustür, Umweltkatastrophen, Gewalt in Familien, auf der Straße, Arbeitslosigkeit. Manchmal macht mir das regelrecht Angst und lässt mich nicht einschlafen. Mein Herz wird dann in diesen Nächten dunkel und fühlt sich schwer an.

Mir helfen die Worte, die Jesus kurz nach seinem Tod den zwölf Jüngern auf den Weg gegeben hat, kurz bevor er sie diese Welt hinaus schickte (und er wusste genau, was das für eine kalte und grausame Welt war!): „Ich habe euch das alles gesagt, damit ihr in mir Frieden habt. Hier auf der Erde werdet ihr viel Schweres erleben. Aber habt Mut, denn ich habe die Welt überwunden.“ (Joh. 16, 33).

Diese einfachen Sätze machen mir jedes Mal das Herz leichter, ich merke, dass wieder Hoffnung und Licht einzieht und ich besser schlafen kann. Ich habe die Zukunft der Welt nicht in der Hand, aber ich weiß, wem ich alle meine Sorgen anvertrauen kann. Jesus war sich so sicher, dass er all das Schlimme, was noch kommen würde, bereits überwunden hatte, dass er von der Vergangenheit sprach, auf etwas, was geschafft war: „Ich habe die Welt überwunden.“ Mir gibt das Sicherheit und bin ihm so dankbar für die letzten Worte, die er in Johannes 16 gesprochen hat. Und gerade in dieser Zeit sind sie aktueller denn je.

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Der weite Weg

Der weite Weg

Gedicht und Foto von Danny am 03. Oktober 2025

Ein lang ersehnter Tag bricht an
Vor mir liegt eine Reise
Die ich noch gar nicht fassen kann
Doch pocht das Herz schon leise

Komm ich zurück nach Tagen
Vom Weg auf Stock und Stein?
Kann eins nur sicher sagen
Ich werde nicht mehr derselbe sein

Doch will ich in die Weite gehen
Anstatt daheim zu ratzen
Will hinter Horizonte sehen
Lass meinen Glauben wachsen

Gott weitet mir den schmalen Steg
Auf dem ich unruhig stehe
Und ebnet mir den weiten Weg
Damit ich freudig gehe

Psalm 18, Vers 37: Du ebnest den Weg für meine Füße, damit ich nicht stürze.

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Auch im Alter

Auch im Alter

Text und Illustration von Ute am 19. September 2025

Seit Jahren gibt es ein zeichnerisches Sujet, welches ich ehrlichweise vermeide zu zeichnen: Es handelt sich um verworrene Knäuel und verschlungene Strukturhaufen gleich welcher Art.
Gestern Abend griff ich zu meinem Grafitstift und während ich ein Nest aus verwobenen Ästen zeichnete, bekam ich ganz überraschend eine neue Erkenntnis – plötzlich verstand ich, wie ich es zeichnen musste, um es glaubwürdig darzustellen.
Für manche mag das banal klingen, aber für mich bedeutet es nach der langen Zeit des Scheiterns ein Durchbruch und ist ein richtiges Geschenk.
Seit Jahrzehnten darf ich meinen Weg mit Gott an meiner Seite gehen, und auf diesem Weg bemerke ich immer wieder die unzähligen kleinen und großen Geschenke, die mir Gott liebevoll im Alltag macht. Das größtes Geschenk Gottes an uns Menschen aber ist zweifelsfrei sein Sohn Jesus Christus.
Johannes 3: 16 Denn Gott hat die Menschen so sehr geliebt, dass er seinen einzigen Sohn für sie hergab. Jeder, der an ihn glaubt, wird nicht zugrunde gehen, sondern das ewige Leben haben.

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