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Kriechend

Kriechend

Gedicht gelesen von und mit Danny am 07. Februar 2025

Kriechend kommt sie, leis‘ und still
Von hinten schleicht sie an
Mich beißend blenden, was sie will
Damit nicht seh’n ich kann
Es ist die Sorge, die mich fängt
Die mich arglos überfällt
Meinen Blick ganz auf sich lenkt
Und vom Glauben mich abhält
Doch mich fressen kann sie nicht
Die Zähne sind in Wahrheit stumpf
Sorgen wandeln sich im Licht
Zu glauben ist mein größter Trumpf
Ich werf‘ die Sorge ganz auf ihn
Denn er sorgt für mich
Lasse mich nicht runterziehen
Und die Sorge wich
Schaut die Vögel an. Sie müssen weder säen noch ernten noch Vorräte ansammeln, denn euer himmlischer Vater sorgt für sie. Und ihr seid ihm doch viel wichtiger als sie.
Können all eure Sorgen euer Leben auch nur um einen einzigen Augenblick verlängern? Nein.
Matthäus 6,26-27

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Du stellst meine Füße auf weiten Raum

Du stellst meine Füße auf weiten Raum

Text und Illustration von Dotti am 31. Januar 2025

In meinem letzten Blogeintrag habe ich von meinem bevorstehenden Umzug erzählt und versprochen, weiter zu berichten.
Inzwischen bin ich seit 3 Wochen in einer fremden Stadt, in einer anderen Wohnung und an einem ungewohnten Arbeitsplatz. Ich lerne jeden Tag etwas Neues und vor allem auch neue Menschen kennen und das ist natürlich mühsam, vor allem nach dem Umzug und dem Abschied von Familie und Freunden.
Wenn man mich fragt, wie es mir so in all dem Neuen ginge, sage ich immer: „Es geht mir gut, manches ist anstrengend, aber ich merke, dass das, was ich gemacht habe, richtig war.“ Und das stimmt auch. In Psalm 31 ab Vers 8 steht:
„Ich juble vor Freude, dass deine Gnade mich beglückt. Du hast mein Elend gesehen, die Angst meiner Seele erfasst, hast mich nicht dem Feind ausgeliefert, sondern mir Raum zum Leben verschafft.“
Genau das erlebe ich gerade, ich bin aus dem gewohnten, vielleicht auch etwas zu eng gewordenen Leben raus in einen neuen Raum gekommen. Klar ist das nicht einfach, aber ich merke, wie gut mir die Veränderung tut, wie sich mein Horizont weitet und ich ganz neue Erfahrungen machen darf. Ich denke, dafür hat sich dieser Schritt gelohnt.

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Kein Wechsel von…

Kein Wechsel von…

Text und Video von Ute am 17. Januar 2025

Sie ist eine langjährige, enge Freundin. Als in einem Gespräch mit ihr sich plötzlich und unerwartet große kontroverse Standpunkte auftun, bin ich geschockt und im Herzen getroffen.
Später bringe ich diesen Schmerz zu Jesus und spreche mit ihm darüber und frage, wie ich mit dieser Freundschaft weiter machen soll?!
Ich darf erkennen, die richtige Herzenshaltung ist Gott wichtig. Denn um eine gesunde Freundschaftsbeziehung führen zu können, ist das richtige Nähe- und Distanz- Verhältnis von entscheidender Bedeutung. Weil uns Menschen immer irgendwann enttäuschen und ich selber andere auch enttäusche. Nur Gott ändert sich nicht, das zu wissen tröstet mein Herz und ich fühle mich geborgen in ihm.
Alles was Gott uns gibt, ist gut und vollkommen. Er, der Vater des Lichts, ändert sich nicht; niemals wechseln bei ihm Licht und Finsternis. Jakobus 1, 17

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Meine Schatzkiste

Meine Schatzkiste

Text und Foto von Stephanie am 10. Januar 2025

Ich habe festgestellt, dass ich beim Beten oft zurückhaltend mit konkreten Bitten bin. Vielleicht will ich Gott nicht auf die Nerven gehen (eigentlich weiß ich, dass ich das nicht tue!), vielleicht gehe ich aber auch viel zu oft davon aus: „Er weiß es doch!“ (tut er ja auch).

David hat mich diese Woche motiviert, konkret zu werden. Er schreibt: „Früh am Morgen trage ich dir [Gott] meine Bitten vor und warte voll Ungeduld.“ (Psalm 5,4 NLB) Wie gern würde ich mich mal kurz zurückbeamen in Davids Zeit und Mäuschen spielen!

Heute Morgen dachte ich dann: ‚Nein, ich muss es irgendwie greifbar machen.‘ Dann sah ich das kleine Schatzkästchen auf unserem Wohnzimmertisch stehen – und hatte eine Idee. Schnell hatte ich Stift und Zettel zur Hand. Drei Zettel. Drei Anliegen für heute. Ab in die Schatzkiste.

Manches wird mir bewusster, wenn ich etwas dabei tue. Die Anliegen habe ich Gott auch genannt, aber zugleich habe ich sie in diese kleine Kiste gelegt und weiß: Ja, sie sind vor Gott. Und immer, wenn ich daran vorbeigehe, weiß ich: Ja, Gott hat sie auch vor Augen.

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