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So fern und so nah

So fern und so nah

Gedicht und Foto von Danny am 09. Mai 2025

Es hallt zu mir, aus fernem Land
Doch ändert das Echo sich nicht
Sehe nur Schatten an der Wand
Doch heißt das, es gibt auch Licht

Verliere mein Gefühl für Raum und für Zeit
Und doch schlägt die Uhr immer gleich
Verliere den Weg und dreh mich im Kreis
Doch ein Kompass, der zeigt immer gleich

Ich treib im Meer und suche Halt
Dabei trägt das Wasser mich doch
Langsam wird es sicherlich kalt
Doch ist mir warm immer noch

Zu eng ist der Raum, zu kurz ist die Zeit
Und doch bleibt das Maß immer gleich
Ich hab‘ kein Gespür mehr für meinen Weg
Und doch bleibt der Pfad immer gleich

Der Herr, mein Hirte ist mir nah
Ich habe stets mehr als genug
Im dunklen Tal ist er für mich da
Weil er alle Last für mich trug

Vergesse den Raum, vergesse die Zeit
Sein Wort bleibt immer gleich
Er selbst ist der Weg, der zum Leben führt
Er war, er ist und er bleibt.

Der Herr ist mein Hirte, mir wird nichts mangeln. Psalm 23,1

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Im Verborgenen

Im Verborgenen

Text und Papiercollage von Ute am 25. April 2025

Die Jobbeschreibung passte optimal mit meinen Vorstellungen überein. Die Einladung zum Hospitieren stimmte mich zuversichtlich. Der Probearbeitstag startete. Bereits nach kurzer Zeit war ich irritiert. Hatte ich die Stellenausschreibung falsch verstanden oder war diese missverständlich formuliert worden? Die Realität passte jedenfalls nicht mit meiner Erwartung zusammen.
In den folgenden Stunden gab ich mir große Mühe, den gestellten Anforderungen gerecht zu werden. Doch Stunde um Stunde wurde es mir klarer – für diese Aufgabe bin ich nicht die Richtige.
Ich betete die ganze Zeit im Stillen und bat Jesus mir zu helfen, die richtige Entscheidung zu treffen. Am Abend verabschiedete ich mich von der Leiterin und hatte großen Frieden im Herzen, als ich ihr mitteilte, dass ich meine Bewerbung zurückziehe.
Unser Herr, von dem aller Friede kommt, schenke euch zu jeder Zeit seinen Frieden, was auch immer geschieht. Er sei mit euch allen! 2. Thessalonicher 3,16

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Schlüssel zum Leben

Schlüssel zum Leben

Text und Foto von Stephanie am 18. April 2025

In den letzten Tagen waren mein Mann und ich im Allgäu. Dort zwischen 800 und 900 Metern Höhe ist der Frühling später als bei uns im Taunus. So hatte ich dieses Jahr zweimal Frühling.

Eine Blume, an der wir beim Wandern immer wieder vorbeikamen, war die Schlüsselblume. Ein kleines, in die Höhe wachsendes Blümchen, dessen Blüten sich wie im Schlüsselbund anordnen und die herrlich hellgelb leuchten und den Winter damit endgültig verscheuchen.

Immer wieder habe ich über diese kleine Blume mit den primelartigen Blättern gestaunt. Wie schön und anmutig sie aussieht! Wie aufrecht sie steht, auch wenn es rings um sie her noch gar nicht wie Frühling aussah.

Die Schlüsselblumen haben mich als Zeichen des Frühlings und des Lebens an Ostern erinnert. Jesus ist gestorben. Winter. Dunkel. Hoffnungslosigkeit. Keine Schlüsselblume in Sicht. Aber dann ist Jesus auferstanden. Der Frühling ist da, das Leben, die Hoffnung. Die Schlüsselblume.

Jesus als Schlüssel zum Leben. Zum Aufatmen. Zum Hoffen. Das feiere ich zu Ostern.

Dir frohe, hoffnungsvolle und gesegnete Ostertage!

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Freude

Freude

Text und Foto von Jana am 11. April 2025

Letzte Woche hatte ich Geburtstag …
… was für eine wundervolle Woche gefüllt mit lieben Glückwünschen, Sonnenschein,
wertvollen Begegnungen und einem Geburtstagskuchen!
Ich feiere mein Leben
Und gleichzeitig Dich
Ich feiere die Freude, die Fülle, Dein Licht
Noch bevor ich war, – warst Du da – und sahst mich
Du hast mich schon immer gewollt und geliebt
Immer bist Du für mich
Bei Dir darf ich weinen, tanzen, lachen, – einfach nur sein
Gedanken des Friedens und der Hoffnung hast Du über mich
Ich kann nur DANKE sagen, Jesus
Für jeden Segensregen den Du mir schenkst!

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