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Angesteckt

Angesteckt

Text und Bild von Birthe am 03. März 2023

Wenn ein Feuer entzündet ist und die Flammen anfangen zu lodern, ist es kaum mehr aufzuhalten. Es sucht sich seinen Weg und steckt alles an, was ihm in die Quere kommt.

Am Sonntag haben unsere Teens von ihren Erfahrungen auf einer christlichen Konferenz erzählt. Sie haben uns mitgenommen in die neu oder erstmalig aufgeflammte Beziehung zu Gott, die Nähe, die sie gespürt haben, die Begeisterung, die Befreiung und das Aufwachen.

Das Feuer war entfacht. Es loderte und beinahe jedem im Raum war klar, dass dieses Feuer etwas Wertvolles ist, das behütet werden muss.

Ich war angesteckt. Aber nach dem Gottesdienst erreichten mich Nachrichten von anderen Gemeindemitgliedern auf die das Feuer übergesprungen war. Sie waren bereit über ihre eigenen Grenzen zu gehen, um den Teens zu dienen. Sie wollten sie auffangen, im Wachstum begleiten und lehren.

Nun stecke ich mittendrin in den Vorbereitungen für ein Teenswochenende, was vor diesem Brand undenkbar gewesen wäre. Auf einmal habe ich Mitarbeiter, auf einmal lebt Begeisterung für die Jugendarbeit in unserer Mitte. Und das nicht, weil ich als Leiterin etwas bewegt habe, sondern weil Gott ein Feuer gelegt hat.

Ich bin dankbar für Gottes Wirken und bete, dass dieses Feuer so schnell nicht erlischt.

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Ungerecht

Ungerecht

Text und Bild von Ute am 24. Februar 2023

Na, das Gespräch hatte ich mir aber ganz anders vorgestellt. Ich wollte doch etwas Gutes erreichen, aber mein Gesprächspartner erkannte das gar nicht und nach dem Gespräch fühlte ich mich ungerecht behandelt.
Zuhause schütte ich Gott mein Herz aus, ganz still, ohne viele Worte zu machen. Weil ich weiß, er hat das Gespräch mitbekommen und er kennt den Grund dafür in meinem Herzen. Ihm brauche ich es nicht zu erklären, und er versteht mich auch nicht falsch. Das tut mir so gut, und ich lese Gottes Antwort in der Bibel:
Ertragt einander und vergebt euch gegenseitig, wenn jemand euch Unrecht getan hat. Denn auch Christus hat euch vergeben. Kolosser 20,22
Danke Jesus, du hast mir vergeben und so vergebe ich auch meinem Gesprächspartner!

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Freiheit, die bleibt

Freiheit, die bleibt

Text und Bild von Miriam am 17. Februar 2023

Tief in meinem Seelental bedrängten mich einst dunkle Schatten, die mir lebenspendendes Licht entrangen und alle Schönheit brachlegten.

Tief in meinem Seelental brachen einst wirrende Wurzeln durch, die mir drohend nachrückten und mich immer wieder schmerzhaft zu Fall brachten.

Tief in meinem Seelental banden mich einst schwere Ketten, die mich gnadenlos der Unvollkommenheit anklagten und mich meiner Kraft beraubten.

In all diese knechtende Angst hinein, rief Deine Stimme: „Du bist mein!“, Deine Liebe und Gnade richteten mich auf. Voller Hoffnung und Ehrfurcht erhob ich mich und lief ungehindert auf Dich zu – in eine Freiheit, die bleibt …

„Wenn euch nun der Sohn frei macht, so seid ihr wirklich frei.“ (Johannes 8,36)

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Ein Vertrauen das Verstehen übersteigt

Ein Vertrauen das Verstehen übersteigt

Text und Bild von Jana am 10. Februar 2023

Immer wieder versuche ich zu verstehen.

Fürs „Erhaschen des großen Ganzen“ auf meinen Zehenspitzen zu stehen,

um dahinter und auch drüber hinauszusehen; suchend nach Antworten auf so viele Fragen

in meinem begrenzten Verstand.

Stolpernd verliere ich den Halt, kann nicht mehr stehen;

geschweige denn alles in allem begreifen und komplett verstehen.

Es fühlt sich an wie fallen und liegen im Nebel.

Nicht immer sofort! Nicht immer dann, wenn ich es erwarte;

nicht immer so, wie ich es gedacht kommt die Antwort.

Du hast gesagt:

Verlasse dich auf mich, sei getrost und sei guten Mutes!

Vertraue mir mit deinem ganzen Herzen und verlasse dich nicht auf deinen eigenen

Verstand, sondern erkenne mich an und beziehe mich ein in alle deine Wege, so

werde ich deine Wege zustande- und vorwärtsbringen. (Aus der Bibel: Sprüche 3 und Psalm 27)

Ich muss nicht, ich kann nicht; ich werde nicht immer alles verstehen.

Du lädst mich ein alles Dir abzugeben.

Einfach kindlich vertrauen,- das will ich!

Sich auf Dich zu verlassen, eröffnet mir neuen Raum. Es schult mich immer wieder meine selbst

erschaffene, begrenzte Sicht und Ausweglosigkeit mit geöffneten Händen loszulassen,

um Dich anzusehen und mit Dir tanzend und lachend ins grenzenlose Weite zu laufen:

Du siehst. Du verstehst. Du hältst meine Hand.

Danke, mein beständiger und ewig-treuer Gott-Vater.

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